Klostermarkt Rühn: Authentizität statt Massenware am 9. und 10. Mai
Klostermarkt Rühn: Authentizität statt Massenware

Rund um das historische Kloster Rühn wird es am 9. und 10. Mai wieder ein vielfältiges Markttreiben geben: Der Klosterverein lädt zum 19. Klostermarkt ein und will damit an die Gründung der Anlage im Jahr 1232 erinnern.

Von der kleinen Feier zum großen Markt

Was einst als kleine, feine Veranstaltung begann, hat sich zu einem der größeren Märkte in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt. Mehr als 4000 Besucher werden nach Angaben des Klostervereins erwartet.

Handgemachtes statt Handel: Markt setzt auf Produzenten

Fast 80 Kunsthandwerker aus ganz Deutschland reisen an und bieten selbst gefertigte Waren an – von Keramik, Schmuck und Mode bis zu Lebensmitteln und Pflanzen. Schmiede, Buchbinder oder Holzschuhmacher zeigen ihr Können vor Ort, informiert der Verein. „Wir wollen damit ein Alleinstellungsmerkmal in Mecklenburg-Vorpommern erreichen. Hier im Kloster Rühn wollen wir Nachvollziehbarkeit und Authentizität. Darum ist es uns so wichtig, bei diesem Markt ausschließlich Produzenten und keine Händler zu haben“, sagt der ehrenamtliche Marktleiter Ralf Helbig.

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Auch die inzwischen 14 ansässigen Betriebe in der Klosteranlage stellen sich vor. Familien sind ausdrücklich willkommen, für Kinder gibt es unter anderem ein Märchenzelt, Bogenschießen und ein Pedalkarussell.

Programm und Öffnungszeiten

Der Markt ist am Sonnabend von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 16.30 Uhr geöffnet. An beiden Tagen werden Führungen durch die Klosteranlage angeboten, zudem ist die Ausstellung „Schrott und Schätze“ in der Klostergalerie zu sehen. Musikalische Andachten und ein Reisesegen runden das Programm ab.

Erlöse sichern Restaurierung des Klosters in Rühn

Der Eintritt kostet fünf Euro, Kinder bis 12 Jahre haben freien Zutritt. Parkplätze stehen in der Nähe kostenfrei zur Verfügung. Veranstalter ist der Klosterverein Rühn, der das Kloster seit 2005 belebt, seit 2008 Eigentümer der Anlage ist und ehrenamtlich saniert. Etwa anderthalb Millionen Euro habe der Verein seither investiert. „Diesen Markt organisieren wir nicht (nur), weil es Spaß macht, sondern weil dessen Erlöse wichtig sind für uns als Verein mit der großen Aufgabe der Restaurierung des Klosters“, sagt David Pilgrim, Vorsitzender des Klostervereins Rühn, „denn wir sind eben kein Förderverein, sondern Eigentümer der mittelalterlichen Anlage.“

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