Köln – Mit dem Finnen Kari Jalonen (66) wurden die Kölner Haie 2025 Vizemeister und erreichten 2026 als Hauptrundenmeister das Halbfinale in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Dass der Erfolgscoach nach der Saison in seine Heimat zurückkehren würde, stand seit Monaten fest. Jetzt hat der KEC den Jalonen-Nachfolger verkündet: Thomas Berglund (57) übernimmt das Ruder.
Berglund kommt mit Erfolgsbilanz
Mit Thomas Berglund wollen die Haie den nächsten Meisterangriff starten. Der Schwede wechselt nach neun Jahren bei Luleå HF zum KEC. Sein Vertrag läuft bis 2028. Berglund nimmt seinen Assistenten Henrik Stridh (57) mit. 2025 führte das Trainerduo Luleå zur schwedischen Meisterschaft und in diesem Jahr bis ins Finale der Champions Hockey League, das mit 2:3 nach Verlängerung gegen Frölunda verloren ging. Berglund und Stridh treten in Köln ihre erste Auslandsstation an.
Berglund über seine neue Aufgabe
„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe in Köln. Es ist aufregend, ab sofort ein Teil der Haie-Organisation mit einer so großen und begeisterten Fangemeinde zu sein. In den ersten Gesprächen mit Sportdirektor Matthias Baldys und der Klubführung habe ich schnell gespürt, dass die Haie und ich gut zusammenpassen“, erklärt Berglund. Er betont: „Wir teilen eine klare Vorstellung davon, wie wir die nächsten Schritte angehen, Strukturen weiterentwickeln und die Mannschaft optimal auf die Herausforderungen der Saison vorbereiten wollen. Für Henrik und mich ist es zudem etwas Besonderes, erstmals außerhalb Schwedens zu arbeiten – und das direkt bei so einem renommierten Klub wie den Kölner Haien.“
Sportdirektor Baldys zeigt sich zufrieden
Haie-Sportchef Baldys erklärt, dass Berglund „sehr gut“ in das „Profil für unseren neuen Cheftrainer“ passe. In den Gesprächen hätten die Haie „schnell das Gefühl bekommen, dass sich Ziele und Werte decken“. Es sei klar geworden, „dass Thomas der passende Trainer für uns ist und er große Lust auf die Haie und den KEC hat“, meint Baldys über seine wichtigste Personalentscheidung. Die Verpflichtung des Schweden unterstreicht den Anspruch der Kölner, in der kommenden Saison um den Titel mitzuspielen.



