Eine deutliche Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner spricht sich für eine Bewerbung der Hauptstadt um die Weltausstellung Expo 2035 aus. Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin befürworten fast zwei Drittel der Befragten eine solche Kandidatur.
Umfrageergebnisse im Detail
Auf die Frage „Wie stehen Sie grundsätzlich dazu, dass Deutschland sich mit Berlin für die Weltausstellung Expo 2035 bewirbt?“ antworteten 22 Prozent mit „befürworte ich absolut“ und 43 Prozent mit „befürworte ich eher“. Damit liegt die Zustimmung bei insgesamt 65 Prozent. Ablehnend äußerten sich 6 Prozent („lehne ich absolut ab“) und 18 Prozent („lehne ich eher ab“), was zusammen 24 Prozent entspricht. Die restlichen Befragten machten keine Angabe oder waren unentschlossen.
Erwartungen an die Expo
Die Umfrage fragte auch nach den wichtigsten Zielen, die eine Expo in Berlin erreichen müsse. An der Spitze stand mit 41 Prozent die „Verbesserung von Infrastruktur und Stadtentwicklung“. Jeweils 32 Prozent der Befragten nannten „mehr Arbeitsplätze und Ausbildungsangebote“ sowie die „Förderung von Innovation und Zukunftsthemen“ wie Nachhaltigkeit und Mobilität.
Methodik der Befragung
Die Erhebung wurde vom Institut INSA Consulere aus Erfurt durchgeführt. Im Zeitraum vom 4. bis 8. Mai wurden 1.000 Berlinerinnen und Berliner ab 16 Jahren befragt. Die Stichprobe ist den Angaben zufolge repräsentativ für die demografische Struktur Berlins und bildet die öffentliche Meinung verlässlich ab.
Die IHK Berlin hatte die Umfrage in Auftrag gegeben, um die Stimmung in der Bevölkerung zur möglichen Expo-Bewerbung zu ermitteln. Befürworter wie der Verein Global Goals sehen in der Weltausstellung zahlreiche Vorteile für die Stadt.



