Tauwetter sorgt für Überschwemmungen: Dorfchef ruft Feuerwehr wegen Wassermassen
Tauwetter: Dorfchef ruft Feuerwehr wegen Überschwemmungen

Tauwetter sorgt für massive Überschwemmungen in der Müritz-Region

Die lang ersehnten frostfreien Tage haben in der Müritz-Region eine unerwünschte Begleiterscheinung mit sich gebracht. Durch das anhaltende Tauwetter, kombiniert mit ergiebigen Regenfällen, sind vielerorts Straßen und Grundstücke überflutet worden. Die noch tiefgefrorenen Böden können die großen Wassermassen nicht aufnehmen, sodass sich das Wasser neue Wege sucht und dabei erhebliche Schäden verursacht.

Bürgermeister Enrico Malow persönlich betroffen

Besonders hart hat es den Bürgermeister von Grabowhöfe, Enrico Malow, getroffen. Sein Einfamilienhaus wurde am vergangenen Sonntag von den Wassermassen heimgesucht. „Auch in anderen Straßen war Land unter, und unsere Feuerwehr hatte gut zu tun“, berichtet der Dorfchef. Glücklicherweise hatte er vorgesorgt und am Tag zuvor zusätzliche Vorräte eingekauft, sodass die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kaffee und einem kleinen Imbiss gesichert war.

Malow betont dabei die immense Bedeutung der Feuerwehr: „Auf diese Weise spürt man einmal mehr und diesmal am eigenen Leib, wie wichtig die Arbeit der Wehr in so vielen Lebensbereichen ist und dass sie bestmöglich unterstützt werden muss.“ Die Grabowhöfer Feuerwehr war am gesamten Wochenende im Dauereinsatz, um die Folgen des Tauwetters und der Regenfälle in den Griff zu bekommen.

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Wiederholte Einsätze auch in Priborn

Nicht nur in Grabowhöfe, sondern auch in der Nachbargemeinde Priborn kam es zu erneuten Alarmierungen der Freiwilligen Feuerwehr. Bereits eine Woche zuvor waren die Einsatzkräfte an derselben Stelle im Einsatz gewesen, doch das erneute Tauwetter führte zu einer weiteren Überschwemmung. Die Straße zwischen Priborn und Röbel stand erneut unter Wasser, und die Landesstraße 241 zwischen der Bundesstraße 198 und Priborn musste in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.

Die Situation verdeutlicht, wie anfällig die Region für solche Wetterphänomene ist. Die Kombination aus schmelzendem Schnee, Regen und gefrorenen Böden stellt die Kommunen und Rettungskräfte vor große Herausforderungen. Die Feuerwehren sind rund um die Uhr im Einsatz, um Schlimmeres zu verhindern und die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten.

Die Bewohner der betroffenen Gebiete werden aufgefordert, weiterhin wachsam zu bleiben und bei akuter Gefährdung umgehend die Notrufnummern zu wählen. Die Wettervorhersagen deuten darauf hin, dass in den kommenden Tagen mit weiteren Niederschlägen zu rechnen ist, was die Lage zusätzlich verschärfen könnte.

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