Känguru auf der Flucht: Polizei jagt ausgebrochenes Beuteltier in Rheinland-Pfalz
Känguru auf der Flucht: Polizei jagt in Rheinland-Pfalz

Känguru-Chaos in Rheinland-Pfalz: Polizei im Einsatz

In der beschaulichen Gemeinde Otterbach im schönen Rheinland-Pfalz herrscht seit Mittwochmorgen Ausnahmezustand. Das Ordnungsamt der 4000-Einwohner-Gemeinde wird von besorgten Anrufen überflutet, nachdem eine Gruppe Kängurus aus einem Tiergehege ausgebrochen ist. Die ungewöhnliche Situation entstand durch einen Unfall, bei dem ein Baum auf den Zaun einer Farm stürzte und den flinken Beuteltieren die Flucht ermöglichte.

Fast alle Tiere wieder eingefangen

Laut aktuellen Informationen konnten die meisten der ausgebrochenen Kängurus im Laufe des Tages wieder eingefangen werden. Ein zuständiger Veterinär betäubte die Tiere fachgerecht, um sie sicher zurück in ihr Gehege zu bringen. Wie viele Kängurus genau auf der Flucht waren, bleibt unklar, doch die Behörden konnten die Situation weitgehend unter Kontrolle bringen.

Ein Känguru noch immer auf freiem Fuß

Doch ein einzelnes Känguru entzieht sich weiterhin den Fängen der Behörden. Zuletzt wurde das flüchtige Beuteltier zwischen Otterbach und dem südlich gelegenen Nachbardorf Morlautern gesichtet, das etwa 3100 Einwohner zählt. Sowohl bei der Polizei als auch bei der Verwaltung der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg gehen weiterhin zahlreiche Hinweise von besorgten Bürgern ein.

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Marco Schmidt vom Ordnungsamt zeigte sich gegenüber dem SWR mit einem Augenzwinkern: „Ich kann das Wort Känguru schon fast nicht mehr hören. In meinen 15 Jahren im kommunalen Vollzugsdienst habe ich schon Schlangen, Emus, Kühe und Fasane eingefangen. Kängurus sind definitiv mal was Neues.“

Warnung vor gefährlichem Beuteltier

Der erfahrene Ordnungsamt-Mitarbeiter warnte jedoch eindringlich vor dem vermeintlich niedlichen Tier: „Kängurus sind keine Kuscheltiere. In Gefahrensituationen könnten sie ihren Gegnern sogar mit den scharfen Krallen die Genitalien herausreißen. Das will sicher niemand erleben, also sollte man besser Abstand halten und das Känguru umgehend den Behörden melden.“

Auch die Polizei appelliert an die Vernunft der Bevölkerung: „Bitte versuchen Sie nicht, das Tier eigenständig einzufangen. Informieren Sie stattdessen umgehend die zuständigen Behörden, damit professionelle Helfer die Situation sicher lösen können.“ Die Sicherheit der Bürger steht an erster Stelle, während die Jagd nach dem letzten flüchtigen Känguru weitergeht.

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