Mildes Frühlingswetter mit gefährlichen Sturmböen in Mitteldeutschland
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert für die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein gemischtes Wetterbild mit milden Temperaturen, aber auch gefährlichen Windböen in den Hochlagen. Während die Tageshöchstwerte verbreitet auf bis zu 18 Grad klettern, müssen sich Bewohner und Besucher der Bergregionen auf teils orkanartige Böen einstellen.
Sturmböen auf dem Brocken und Fichtelberg
Besonders betroffen sind der Harz und das Erzgebirge. Auf dem Brocken sind am Vormittag Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 125 Kilometern pro Stunde möglich. Auch auf dem Fichtelberg treten Sturmböen auf. Der DWD warnt ausdrücklich vor herumfliegenden Gegenständen und herabstürzenden Ästen. Diese Gefahren sollten insbesondere von Wanderern und Outdoor-Aktivisten ernst genommen werden.
Milde Temperaturen und wechselnde Bewölkung
In den meisten Teilen Mitteldeutschlands sorgt Hochdruckeinfluss für milde Temperaturen und zeitweise Sonnenschein. Die Tageswerte erreichen verbreitet 15 bis 18 Grad, während es im Bergland mit 10 bis 15 Grad etwas kühler bleibt. Im Laufe des Tages ziehen jedoch vermehrt Wolken auf, und am Abend ist gebietsweise mit leichtem Regen zu rechnen. Einzig in Sachsen bleibt es nach DWD-Angaben voraussichtlich trocken.
Wetterentwicklung zum Wochenende
Zum Wochenende hin schwächt der Wind allgemein ab, allerdings kann es im sächsischen Bergland weiterhin zu leichten Windböen kommen. Der Himmel bleibt überwiegend bewölkt, und gebietsweise ist weiterhin mit Regen zu rechnen. Die Temperaturen bleiben jedoch auf einem milden Frühlingsniveau.
Zusammenfassend bietet das Wetter in Mitteldeutschland am Freitag, den 13. März 2026, ein kontrastreiches Bild: Während die Täler und Ebenen von milden Temperaturen und Sonnenschein profitieren, müssen die Hochlagen mit teils extremen Windböen rechnen. Der DWD rät zu besonderer Vorsicht in den betroffenen Bergregionen.



