Twitch-Star MontanaBlack (38), bürgerlich Marcel Eris, hat sich in einem knapp fünfstündigen Livestream kritisch über seine Geburtsstadt Buxtehude geäußert. Der 38-Jährige, der die Postleitzahl der Stadt auf seiner linken Gesichtshälfte tätowiert trägt, erklärte, dass er „keinen Bock mehr“ auf das Leben in der 40.000-Einwohner-Stadt habe. Diese Aussage überraschte viele seiner treuen Fans, da MontanaBlack maßgeblich dazu beigetragen hatte, das Image Buxtehudes bei jungen Menschen zu prägen. 2018 ließ er sich sogar die Postleitzahl tätowieren und träumte von einer nach ihm benannten Straße.
MontanaBlack über Veränderungen in Buxtehude
MontanaBlack wurde 1988 in Buxtehude geboren und wuchs dort auf. 2009 begann er mit dem Veröffentlichen von Videospiel-Clips auf YouTube, was zu einer beachtlichen Karriere als Content Creator führte. Er brachte eine eigene Energy-Drink-Marke und zwei Bestseller-Bücher heraus. In seinem Livestream beklagte er sich über die fehlende Privatsphäre in Buxtehude, die Veränderung der Stadt und die lokale Politik. Obwohl er bereits vor Jahren wegzog, besucht er den Ort regelmäßig, insbesondere wegen seiner Großeltern, die dort seit Jahrzehnten leben.
Privatsphäre und Politik
Durch die Straßen seiner ehemaligen Heimat zu laufen, fühle sich heutzutage anders an als früher, so Monte. Konkrete Details zu seinen politischen Kritiken nannte er nicht. Er betonte jedoch, dass sein neuer, nicht näher benannter Wohnort ihm die gewünschte Ruhe biete: „Hier geht mir niemand auf den Sack. Hier sagt niemand: ‚Ah Bruder, weißt du noch vor 20 Jahren.‘“
MontanaBlacks Definition von Heimat
Trotz der Kritik zeigte sich MontanaBlack demütig: „Buxtehude hat mich zu dem gemacht, der ich bin.“ Er fügte hinzu: „Eine Sache habe ich gelernt für mich persönlich. Heimat ist nicht da, wo du rausgehst und dich tausend Leute erkennen. Heimat ist da, wo ich mich wohlfühle.“ Diese Aussage verdeutlicht seine veränderte Einstellung gegenüber seiner Geburtsstadt.
Die Entwicklung kommt für viele Fans überraschend, da MontanaBlack lange Zeit als Aushängeschild für Buxtehude galt. Seine Tätowierung und sein Wunsch nach einer eigenen Straße zeigten seine Verbundenheit. Nun scheint er jedoch einen Schlussstrich gezogen zu haben.



