Alba Berlin triumphiert gegen Bursa und steht im Viertelfinale
Die Basketballer von Alba Berlin haben einen entscheidenden Erfolg in der Champions League gefeiert. Mit einem 69:60-Heimsieg gegen den türkischen Vertreter Tofas Bursa am Dienstagabend sicherten sich die Berliner vorzeitig den Einzug ins Viertelfinale. Vor 5.390 begeisterten Zuschauern in der heimischen Halle gelang es dem Bundesligisten, den direkten Vergleich gegen den direkten Konkurrenten für sich zu entscheiden und damit den zweiten Platz in Gruppe J endgültig zu zementieren.
Schwieriger Start und kämpferische Aufholjagd
Die Partie begann für Alba Berlin alles andere als optimal. Wie in den vergangenen Spielen hatte das Team erhebliche Probleme, in die Begegnung hineinzufinden. Gute Wurfpositionen waren rar, und selbst einfache Korbleger wurden vergeben. Die Türken von Tofas Bursa wirkten wacher und physisch überlegen, zudem profitierten sie von einer großzügigen Schiedsrichterleistung. So musste Alba bereits früh einem Rückstand hinterherlaufen, der zu Beginn des zweiten Viertels mit 11:22 sogar zweistellig ausfiel.
Wende nach der Pause und souveräner Abschluss
Doch dann erwachten die Gastgeber. Mit konsequenterer Verteidigung und vermehrtem Tempospiel kämpften sie sich Punkt für Punkt heran. Kurz vor der Halbzeitpause gelang der Ausgleich zum 33:33. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Berliner erstmals in dieser Partie die Führung und bauten sie auf 49:40 aus. In dieser Phase verpassten sie es jedoch, sich weiter abzusetzen, was im Schlussviertel zu einem erneuten Anlauf von Bursa führte. Mit viel Einsatz und einer stabilen Defensive brachten die Berliner ihren Vorsprung jedoch sicher über die Zeit.
Top-Performer und Ausblick
Beste Werfer für Alba Berlin waren Justin Bean mit 13 Punkten und Moses Wood mit 12 Punkten. Dieser Sieg bedeutet nicht nur den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale, sondern unterstreicht auch die mentale Stärke des Teams, das trotz eines holprigen Starts die Kontrolle über das Spiel zurückgewann. Für Alba Berlin geht es nun mit gestärktem Selbstvertrauen in die nächsten Herausforderungen der Champions League.



