Heim-WM in Berlin: Deutsche Basketball-Frauen ziehen machbare Vorrundengruppe
Deutsche Basketball-Frauen mit Los-Glück bei Heim-WM in Berlin

Heim-WM in Berlin: Deutsche Basketball-Frauen ziehen machbare Vorrundengruppe

Bei der Auslosung zur Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen vom 4. bis 13. September in Berlin haben die deutschen Nationalspielerinnen echtes Los-Glück erwischt. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange trifft in der Vorrunde auf Spanien, Japan und Mali – eine durchaus lösbare Gruppe für das deutsche Aufgebot. Die Ziehung fand im historischen Kraftwerk in Berlin statt, wo die prominenten Hände von Basketball-Legende Lauren Jackson, Ex-Handball-Star Stefan Kretzschmar und Breakdance-Meisterin Jilou die Lostöpfe befüllten.

Historisches Comeback mit starker Besetzung

Für die deutsche Auswahl bedeutet dieses Turnier ein besonderes Ereignis: Zum ersten Mal seit 28 Jahren steht sie wieder bei einer Weltmeisterschaft auf dem Parkett – und sie will deutlich mehr als nur mitspielen. Mit gleich fünf Spielerinnen, die aktuell in der US-Profiliga WNBA unter Vertrag stehen, präsentiert sich die deutsche Mannschaft so stark wie nie zuvor. Satou Sabally, Nyara Sabally, Leonie Fiebich, Luisa Geiselsöder und Frieda Bühner bringen internationale Spitzenerfahrung mit nach Berlin.

Entsprechend hoch sind die Erwartungen an das Heimteam. „Wir wollen mehr als nur teilnehmen – wir wollen eine Medaille gewinnen“, lautet die klare Ansage aus dem Team. Diese Ambitionen werden durch die beeindruckenden Ticketverkaufszahlen unterstützt: Nach Angaben des Deutschen Basketball Bundes sind bereits mehr als 76.000 Tickets verkauft, wobei die Karten für das Final-Wochenende am 12. und 13. September besonders begehrt sind. Über 80 Prozent der Tickets für die beiden Halbfinals, das Spiel um Platz drei und das Endspiel sind bereits vergriffen.

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Turniermodus und internationale Konkurrenz

Insgesamt treten 16 Nationen an zehn Spieltagen in 36 Partien gegeneinander an. Das komplette Turnier wird kostenlos auf ProSiebenSat.1 übertragen, was die Reichweite der Veranstaltung nochmals erhöht. Gespielt wird in zwei Berliner Hallen: der Berlin Arena und der traditionsreichen Max-Schmeling-Halle.

Der Turniermodus sieht vor, dass die Gruppensieger direkt ins Viertelfinale einziehen. Die Zweit- und Drittplatzierten müssen hingegen in eine zusätzliche Qualifikationsrunde, wo sie um die restlichen Plätze im Viertelfinale kämpfen. Ab dem Viertelfinale geht es dann im klassischen K.-o.-Modus weiter – bis hin zu Halbfinale, Spiel um Platz drei und dem großen Finale.

Zu den 16 teilnehmenden Teams gehören neben Deutschland unter anderem:

  • Frankreich
  • Australien
  • China
  • Belgien
  • USA

Besonders bemerkenswert ist das Comeback von Italien, das erstmals seit 32 Jahren wieder dabei ist, sowie von Ungarn, das nach 28 Jahren Abwesenheit zurückkehrt. Nach 1998 findet die Frauen-WM damit zum zweiten Mal in Deutschland statt – ein Zeichen für die wachsende Bedeutung des Frauenbasketballs in Europa.

Hohe Erwartungen und historische Chance

Die Kombination aus Heimvorteil, starker Mannschaftsbesetzung und einer machbaren Vorrundengruppe schafft optimale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Turnierverlauf. Die deutschen Basketball-Frauen haben die historische Chance, nicht nur nach 28 Jahren wieder bei einer WM dabei zu sein, sondern auch eine Medaille zu gewinnen. Die Vorzeichen stehen gut, und die Begeisterung in der deutschen Basketball-Community ist spürbar.

Mit der kostenlosen TV-Übertragung auf ProSiebenSat.1 und den bereits starken Ticketverkäufen zeichnet sich ab, dass diese Heim-WM nicht nur sportlich, sondern auch medial ein großer Erfolg werden könnte. Alle Augen werden im September auf Berlin gerichtet sein, wenn die deutschen Basketball-Frauen ihren Traum von einer WM-Medaille verwirklichen wollen.

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