Bitterer Abend für LeBron James: Klatsche der Lakers und Ende einer historischen Serie
LeBron James: Klatsche der Lakers und Ende einer Ära

Bitterer Abend für LeBron James: Klatsche und Ende einer historischen Serie

Los Angeles • Ein bitterer Abend für Basketball-Legende LeBron James: Der Superstar der Los Angeles Lakers musste bei der deutlichen Pleite seines Teams vom Spielfeldrand zusehen und wird in dieser Saison keine 65 Spiele absolvieren. Damit reißt eine historische Serie, die seit seinem NBA-Debüt im Jahr 2003 anhielt.

Ende einer Auszeichnungs-Ära

LeBron James wird erstmals in seiner glorreichen Karriere keine Auszeichnung am Saisonende erhalten. Der Rekord-Scorer der NBA verpasste am Dienstagabend verletzungsbedingt sein 18. Saisonspiel für die Lakers und ist damit nach dem Ende der regulären Saison nicht für die Awards berechtigt. Nach der aktuellen, umstrittenen Regelung der Liga müssen dafür mindestens 65 der insgesamt 82 Spiele absolviert werden.

James hatte nach dem NBA-Draft 2003, als ihn die Cleveland Cavaliers an erster Stelle gezogen hatten, sofort die Wahl als bester Rookie des Jahres gewonnen. Anschließend folgte für den viermaligen Meister neben vier Auszeichnungen als wertvollster Spieler (MVP) immer mindestens eine Nominierung in eines der All-NBA Teams. Sechsmal schaffte es der dreimalige Olympiasieger am Saisonende auch unter die besten zehn Verteidiger. Diese beeindruckende Serie von Anerkennungen findet nun ein jähes Ende.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Debakel gegen die San Antonio Spurs

Ohne den 41-jährigen LeBron James und seinen ebenfalls verletzten Co-Superstar Luka Doncic endete die Partie gegen die San Antonio Spurs in einem regelrechten Debakel: Die Lakers verloren mit 108:136. Dabei lag das Team um den deutschen Profi Maxi Kleber, der sechs Punkte beisteuerte, bereits zur Pause mit fast 30 Punkten zurück.

Das Hauptproblem für die Gastgeber hieß Victor Wembanyama. Der französische Spieler in Diensten der Spurs schenkte den Lakers in nur 26 Minuten 40 Zähler ein und führte seine Mannschaft auch mit zwölf Rebounds an. Schon nach dem ersten Viertel hatte der 22-Jährige 25 Punkte auf dem Konto. Seit mindestens 1997 hat kein Spieler bei den Texanern in einem Viertel derart gut gepunktet.

Dass das Ergebnis am Ende nicht noch deutlicher ausfiel, lag auch daran, dass beide Coaches ihre Stars früh vom Parkett nahmen. Die Lakers bleiben Fünfter der Western Conference, während San Antonio als Zweiter weiterhin stark positioniert ist.

Starker Hukporti verliert im Krimi

Mit Ariel Hukporti musste auch der zweite deutsche Profi am Dienstagabend eine Niederlage einstecken. Der 23-Jährige verlor mit den New York Knicks 134:137 nach Verlängerung gegen Ost-Schlusslicht Indiana Pacers. Für den 2,13 Meter großen Basketballer persönlich verlief das Spiel dabei gar nicht schlecht: Hukporti führte die Bank der Gastgeber im Madison Square Garden mit sieben Punkten an und sammelte dazu fünf Rebounds sowie je einen Assist und Block.

Teamkollege Jalen Brunson war mit 40 Zählern Topscorer der Partie, aus dem ausgeglichenen Gäste-Team stach Pascal Siakam mit 30 Punkten heraus. New York ist als Dritter im Osten auf klarem Playoff-Kurs und zeigt trotz dieser Niederlage weiterhin starke Form.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration