Jürgen Klopp beim „Wings for Life World Run“: Zwischen Humor und Schmerzen
Am vergangenen Sonntag beteiligte sich Fußballtrainer-Legende Jürgen Klopp (58) am weltweiten Benefizlauf „Wings for Life World Run“. Das Event, das von Red Bull organisiert wird, sammelt Spenden für die Rückenmarksforschung. Tausende Menschen weltweit schnürten zur gleichen Zeit ihre Laufschuhe – darunter auch Klopp, der in seiner Heimat an den Start ging.
Nächtliche Feierlichkeiten in Leipzig
Bereits am Samstagabend war Klopp in Leipzig, wo er als globaler Fußball-Boss von Red Bull die Champions-League-Partie verfolgte. Anschließend feierte er bis tief in die Nacht im Club „N39“ – eine lange Nacht, die am Sonntagmorgen ihre Spuren hinterließ.
Klopp kämpft mit den Folgen
Beim Lauf selbst zeigte sich Klopp sichtlich geplagt. In einer Instagram-Story keuchte er kurzatmig in die Kamera: „Nun habe ich ein richtiges Problem. Ich habe rechts mein Handy, aber ich hätte auch in die andere Hand was nehmen müssen. Denn: In meinem Auto ist Wasser. Nun ja, was du nicht im Kopf hast, musst du in den Beinen haben. Ich finde es heraus ...“
Mit einem Augenzwinkern fuhr er fort: „Hier bin ich wieder. Was geht mir durch den Kopf? Was mache ich hier eigentlich? Manchmal laufe ich, manchmal renne ich. Gibt es dafür ein Wort?“ Er wandte sich an seine 5,6 Millionen Follower und bat um Vorschläge.
Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr
Im letzten Jahr musste Klopp bereits nach 5,6 Kilometern aufgeben – sein Knie machte nicht mehr mit. Diesmal lief er 40 Minuten lang. Sein Fazit: „Ich habe mich vorher besser gefühlt und sah auch besser, aber das war es wert. Ich bin viel mehr gelaufen als letztes Jahr. Also: Verbesserung. Auch wenn jetzt viele Leute sagen würden: 'Come on, Kloppo, das kannst du besser.' Und da haben sie auch recht. Aber es ist ja so: Wenn man nicht bereit ist für die kleinen Schritte, wird man nie die großen machen. Mein Kurzzeiteffekt ist jetzt erstmal: Sonnenbrand. Dehydriert. Meine Hüften, nun ja ...“
Teilnehmerrekord in Leipzig
Auch in Leipzig war die Laufbegeisterung groß. Rund um die Red Bull Arena herrschte eine tolle Stimmung. Die Fünf-Kilometer-Strecke führte die Teilnehmer durch den Innenraum des Stadions, vorbei an der Kabine und über die Festwiese. Den Startschuss gaben Trainer Ole Werner und Willi Orban.
Mit über 2000 Teilnehmern wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Mit dabei waren auch die RB Leipzig-Profis Xaver Schlager, Lukas Klostermann und Leopold Zingerle sowie Sport-Boss Marcel Schäfer. Eine starke Aktion: Die gesamte Mannschaft versorgte die Läufer an einer Verpflegungsstation mit Wasser, Äpfeln und Bananen.



