Prignitz-Cup: 195-Kilometer-Staffellauf verbindet Läufer durch den Landkreis
Ein sportliches Highlight erwartet die Prignitz an diesem Sonntag: Elf engagierte Organisatoren des diesjährigen Prignitz-Cups werden in einem Staffellauf eine beeindruckende Strecke von insgesamt 195 Kilometern bewältigen. Start und Ziel der außergewöhnlichen Aktion ist Glöwen, von wo aus die Läuferinnen und Läufer ins Feld geschickt werden.
Ein Zeichen der Verbundenheit und ein Saisonauftakt
Mit diesem Staffellauf möchten die Organisatoren auf die enge Verbundenheit der verschiedenen Cup-Läufe hinweisen, die über den gesamten Landkreis verteilt in diesem Jahr stattfinden werden. Gleichzeitig dient die Veranstaltung als spektakulärer Saisonauftakt für den Prignitz-Cup, ein jährliches Laufevent, das Teilnehmer aller Altersklassen zusammenbringt und sie durch die malerische Landschaft der Prignitz joggen lässt.
Die Route: Von Glöwen durch die gesamte Prignitz und zurück
Bereits in den frühen Morgenstunden um 5 Uhr wird der erste Läufer von Glöwen aus starten. Seine Etappe führt ihn nach Bad Wilsnack, wo er den Staffelstab an den nächsten Sportler übergibt. Auf diese Weise werden nacheinander alle Stationen abgelaufen, an denen im Laufe des Jahres die Prignitz-Cup-Läufe geplant sind:
- Von Glöwen nach Bad Wilsnack
- Weiter über Perleberg
- Danach nach Wittenberge
- Anschließend von Lanz nach Dallmin
- Über Meyenburg und Wittstock
- Schließlich zurück nach Glöwen
Die Längen der einzelnen Etappen wurden sorgfältig an die Fähigkeiten der teilnehmenden Organisatoren angepasst und variieren dabei zwischen 7 und 45 Kilometern.
Eine Premiere für den speziellen Staffelstab
Der diesjährige Staffellauf markiert ebenfalls eine Premiere für den eigens angefertigten Staffelstab. Dieser wurde von der Firma CNC-Präzisionsfertigung Ojinski aus Rühstädt speziell für den Prignitz-Cup hergestellt und symbolisiert die Verbindung zwischen Tradition und moderner Fertigungstechnik.
Der Ortsvorsteher als Langstreckenexperte
Den letzten und mit Abstand längsten Streckenabschnitt wird der Glöwener Ortsvorsteher Christopher Teschner absolvieren. Teschner bringt bereits umfangreiche Erfahrung mit solchen Herausforderungen mit, da er in der Vergangenheit bereits mehrere Ultramarathons erfolgreich gelaufen ist.
„Ich finde es spannend, dass man merkt, wozu der Körper eigentlich alles fähig ist“, erklärte er im Gespräch und beschrieb damit die Faszination, die der Langstreckenlauf auf ihn ausübt. Voraussichtlich wird Teschner die Ziellinie in Glöwen erst in den späten Abendstunden erreichen. Auf eine große Feier an der Zielgeraden wird bewusst verzichtet: „Am nächsten Morgen muss man ja wieder fit sein für die Arbeit“, begründete er diese Entscheidung pragmatisch.
Der 195-Kilometer-Staffellauf steht somit nicht nur für sportlichen Ehrgeiz, sondern auch für die Gemeinschaft und die Verbundenheit innerhalb der Prignitz, die durch den Prignitz-Cup Jahr für Jahr gestärkt wird.



