Neuer Leiter lädt Firmen zum Tag der offenen Tür in die Bugenhagen-Werkstatt
Tag der offenen Tür in der Bugenhagen-Werkstatt

Am zweiten Maiwochenende lädt die Bugenhagen-Werkstatt im Ducherower Gewerbering zum alljährlichen Tag der offenen Tür ein. Dieses Mal richtet sich der Besuchstag ausdrücklich an Firmen und öffentliche Einrichtungen, die die anerkannten Werkstätten der Diakonie in Ducherow, Anklam und auf der Insel Usedom als Partner oder Arbeitgeber kennenlernen möchten.

Werkstätten präsentieren sich auch Firmen und öffentlichen Einrichtungen

„Am Freitag, dem 8. Mai, präsentieren wir unsere gesamte Werkstatt. Es werden die Betriebstätten Anklam, Heringsdorf und Zirchow/Garz mit vor Ort sein“, informieren die Verantwortlichen. Auch das Modell der sogenannten „ausgelagerten Arbeitsplätze“ wird vorgestellt – das sind Jobs für beeinträchtigte Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten, aber unter dem Dach der Diakonie angestellt sind. Interessierte Unternehmen sollten ihr Kommen bestenfalls vorab beim stellvertretenden Werkstattleiter Mirko Volz per E-Mail ankündigen.

Samstag für alle Interessierten aus der Region

Für alle Interessierten aus der Region ist der Besuchstag am Samstag, 9. Mai, in der Zeit von 9.30 bis 15 Uhr gedacht. Dann stellt sich ausschließlich die Werkstatt für beeinträchtigte Menschen in Ducherow vor. 2024 gab es hier einen großen Wasserschaden, und erstmalig werden die Räumlichkeiten nach der Sanierung und dem großen Umbau präsentiert. Unter anderem mussten die Sanitärräume, die sich vorher in der Mitte des Gebäudetraktes befanden, in Räume an den Außenwänden verlagert werden, wo sich vorher Arbeitsbereiche befunden haben.

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Neben dem Blick hinter die Kulissen gibt es ebenfalls einen kleinen Markt mit Produkten aus den Werkstätten, wie Gemüse-Jungpflanzen, Keramik und Kreatives, eine Tombola und eine Mitmachaktion für Jung und Alt.

Neuer Werkstattleiter stellt sich vor

Auch der neue Werkstattleiter Mitja Meißner wird an den Tagen der offenen Tür dabei sein. Der Diplom-Sozialpädagoge, der vor einiger Zeit seinen Lebensmittelpunkt aus Berlin auf die Insel Usedom verlegt hat, ist seit Mitte März als Hauptverantwortlicher für alle Werkstattstandorte an Bord. Sein Ziel ist es nach eigener Aussage, dass alle Menschen – beeinträchtigte Beschäftigte wie auch die Angestellten – und auch er selbst als Chef weiterhin jeden Tag gern zur Arbeit kommen. Er lobt die funktionierenden Strukturen für alle Beteiligten. „Ich möchte erreichen, dass wir als Werkstätten ein verlässlicher Ort für Menschen bleiben und uns gleichzeitig mutig weiterentwickeln“, ergänzt er im Vorstellungsinterview mit dem Nordkurier.

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