Ultraläufer Arda Saatçi: 14 Marathons in Folge durch die Wüste
Ultraläufer will 14 Marathons am Stück laufen

Arda Saatçi, ein Ultraläufer und Influencer, hat sich ein neues, extremes Ziel gesetzt: Er will 14 Marathons am Stück laufen. Der 30-Jährige, der bereits von Berlin nach New York und durch ganz Japan gejoggt ist, plant nun eine 600 Kilometer lange Strecke durch die kalifornische Wüste, fast ohne Schlaf. Wer ist der Mann, dem Hunderttausende junge Menschen beim Laufen zusehen?

Die bisherigen Rekorde

Saatçi ist kein Unbekannter in der Welt des Ultralaufs. Bereits 2023 lief er von Berlin nach New York, eine Distanz von über 6.000 Kilometern, die er in 120 Tagen bewältigte. 2024 folgte ein Lauf durch Japan, von Nord nach Süd, über 3.000 Kilometer. Nun soll die Herausforderung in der Mojave-Wüste stattfinden. Der Lauf ist als Non-Stop-Versuch geplant, mit nur kurzen Schlafpausen von wenigen Minuten.

Die Motivation

Warum tut er sich das an? Saatçi sagt, es gehe ihm um die persönliche Grenzerfahrung und darum, andere zu inspirieren. „Ich möchte zeigen, dass der menschliche Körper zu unglaublichen Leistungen fähig ist, wenn der Wille stark genug ist“, erklärte er in einem Interview. Seine Social-Media-Kanäle, auf denen er regelmäßig trainiert und seine Läufe dokumentiert, haben ihm eine große Fangemeinde eingebracht.

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Die Vorbereitung

Die Vorbereitung auf den Wüstenlauf ist intensiv. Saatçi trainiert in Hitze und unter Schlafentzug, um sich an die Bedingungen anzupassen. Er wird von einem Team aus Ernährungswissenschaftlern und Physiotherapeuten begleitet. Die Route führt durch abgelegene Gebiete, in denen Temperaturen von über 40 Grad Celsius herrschen können. Saatçi plant, alle 10 Kilometer zu essen und zu trinken, um seinen Energiehaushalt zu halten.

Die Rolle als Influencer

Mit über 500.000 Followern auf Instagram und TikTok ist Saatçi mehr als nur ein Sportler. Er nutzt seine Plattform, um für einen aktiven Lebensstil zu werben und mentale Stärke zu fördern. Viele seiner Fans sehen in ihm ein Vorbild. „Es ist nicht nur der Sport, es ist die Botschaft, dass man seine Träume verfolgen soll, egal wie verrückt sie erscheinen“, sagt eine Followerin aus Berlin.

Die Herausforderungen

Die größte Herausforderung wird der Schlafentzug sein. Saatçi wird versuchen, nur 30 Minuten pro Tag zu schlafen, um die Strecke in unter 10 Tagen zu bewältigen. Das Risiko von Halluzinationen und körperlichem Versagen ist hoch. Zudem lauern Gefahren wie wilde Tiere und die extreme Trockenheit. Saatçi ist sich dessen bewusst, aber er sagt: „Ich habe mich noch nie so bereit gefühlt.“

Der Start des Laufs ist für Anfang Juni geplant. Ob er es schafft, bleibt abzuwarten, aber eines ist sicher: Die Welt wird zusehen.

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