Die Basketballer von Alba Berlin wollen sich trotz der zweiten Niederlage im dritten Spiel der Finalserie gegen den FC Bayern München noch nicht geschlagen geben. Nach der 83:91-Heimniederlage am Mittwochabend zeigte sich Kapitän Jonas Mattisseck weiterhin kämpferisch. „Wir werden weiter alles geben und versuchen, physisch zu spielen. Am Ende kommt es darauf an, wer den entscheidenden Schritt mehr machen will. Und ich bin überzeugt, dass wir das sein werden“, erklärte er.
Alba unter Druck im vierten Spiel
Im vierten Spiel am Freitag in der Max-Schmeling-Halle (20.30 Uhr/Dyn) steht Alba unter Druck und muss gewinnen, um ein fünftes Entscheidungsspiel in München zu erzwingen. Andernfalls können die Bayern ihr Meisterschafts-Triple in Berlin feiern. „Noch ist es nicht vorbei. Und wir waren schon einmal in dieser Situation“, sagte Spielmacher Martin Hermannsson. Im Viertelfinale gegen Rasta Vechta lagen die Berliner in der Best-of-Five-Serie ebenfalls 1:2 zurück und drehten die Serie mit zwei Siegen noch zu ihren Gunsten.
Positive Erkenntnisse trotz Niederlage
Dies soll den Glauben an die eigene Stärke untermauern. Zudem war Alba trotz der Pleite mit dem eigenen Auftritt zufrieden. „Wir haben alles auf dem Feld gelassen und alles gegeben“, betonte Mattisseck. Deshalb solle das Team nicht zu lange über die Niederlage grübeln, so Hermannsson. „Sobald du anfängst zu zweifeln oder zu viel nachzudenken, machst du Fehler“, sagte der Isländer.
Dass die Berliner den Überraschungssieg vom Sonntag in München nicht einfach wiederholen konnten, war für sie ohnehin klar. „Die Bayern haben alle Euroleague-Erfahrung. Da kann man nicht erwarten, dass man zweimal das gleiche Spiel macht und erneut gewinnt“, erklärte Mattisseck. „Erfahrung spielt immer eine große Rolle und hilft ungemein“, ergänzte Hermannsson.
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