Der Traum vom ersten Champions-League-Titel der Vereinsgeschichte ist geplatzt! Die Füchse Berlin, Deutscher Handball-Meister von 2025, verlieren im Finale vor 20.000 Zuschauern in der Kölner Lanxess Arena gegen den FC Barcelona nach großem Kampf mit 34:37. Es ist die zweite Endspiel-Pleite in Folge: Im Vorjahr war der SC Magdeburg zu stark, den die Berliner diesmal am Samstag im Halbfinale ausgeschaltet hatten. Der neue Deutsche Meister sicherte sich gegen Aalborg mit Juri Knorr in Köln Platz 3.
Emil Nielsen wird zum Matchwinner
Der Grund für die Füchse-Pleite steht im Tor der Katalenen. Emil Nielsen (29), der zurzeit wohl weltbeste Torwart, hält mal wieder vom anderen Stern. 14 Paraden (40%) hat der Däne am Ende, damit sticht er auch den Welthandballer aus. Mathias Gidsel, Lebensversicherung der Füchse, trifft erst nach 25 Minuten und kommt trotzdem noch auf 8 Tore. Doch kurz vor Schluss unterläuft ihm bei 33:35 der entscheidende Fehlpass. Barcelona feiert Nielsen, immer wieder Nielsen! Schon bei der EM Anfang des Jahres war Deutschland am 120-Kilo-Koloss verzweifelt. Im Finale beim 27:34 hatte er sieben Paraden gezeigt, beim 26:31 in der Hauptrunde waren es sogar 14 gewesen.
Eine dennoch erfolgreiche Saison für die Füchse
Handball Champions League: Füchse Berlin scheitern am FC Barcelona. Jetzt stoppt er die Berliner – trotzdem ist es eine weitere Super-Saison der Füchse! In der Daikin HBL war nur Über-Magdeburg besser, den DHB-Pokal holten sich die Füchse im Finale gegen den Bergischen HC. Und auch das Finale in der Champions League ist ein Riesen-Erfolg, Barcelona hat in der gesamten Saison gerade mal ein Spiel verloren! Zumal es ein ganz kleines lachendes Auge gibt: Barcelonas französischer Superstar Dika Mem (28) macht vier Tore im Finale – 2027 wechselt er nach Berlin.



