„Gut genug“-Song entthront Taylor Swift in deutschen Charts
„Gut genug“ stürzt Taylor Swift von Platz eins

Der deutschsprachige Song „Gut genug“, der bereits in den USA viral gegangen ist, hat nun auch die Spitze der deutschen Single-Charts erklommen. Die Kollaboration des Produzententeams Kitschkrieg mit dem Duo Blumengarten und der Rapperin Shirin David kletterte vom achten auf den ersten Platz und verdrängte Pop-Superstar Taylor Swift, wie die Chartsermittler von GfK Entertainment mitteilten.

Vom Underground zum weltweiten Phänomen

Der Ohrwurm, der in Berlin und Velbert entstanden ist, wird weltweit in Internetvideos auf TikTok und Instagram sowie in zahlreichen Memes verwendet. In den USA hat der Song sogar dazu geführt, dass sich einige Menschen näher mit der deutschen Sprache beschäftigen. Laut dem Label Sony Music griffen internationale Superstars wie Wiz Khalifa, Lizzo oder Steve Lacy den Track öffentlich auf und unterstützten ihn.

Rekordverdächtige Streaming-Zahlen

Nach Angaben von GfK Entertainment ist „Gut genug“ im Jahr 2026 das meistgestreamte Lied innerhalb einer Woche. Genaue Abrufdaten wurden zunächst nicht genannt, da die Zahlen noch nicht vollständig vorlagen. Sony Music teilte jedoch mit, dass der Song allein am vergangenen Montag weltweit 2,5 Millionen Streams verzeichnete, davon 1,2 Millionen in Deutschland.

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Taylor Swift fällt deutlich zurück

Hinter dem Überraschungserfolg kletterte der offizielle Fußball-WM-Song „Dai Dai“ von Shakira & Burna Boy in den Charts von Platz elf auf den zweiten Platz. Den dritten Rang belegen weiterhin Summer Cem und Billa Joe mit „Killy Manjaro“. Die Vorwochen-Nummer-eins Swift rutschte mit ihrem neuen Song „I Knew It, I Knew You“ zum Film „Toy Story 5“ von Platz eins auf Rang 34 ab.

Album-Charts: Olivia Rodrigo vorne

In den Album-Charts stürmte Pop-Songwriterin Olivia Rodrigo mit ihrem neuen Album „You seem pretty sad for a girl so in love“ sofort an die Spitze. Die Toten Hosen („Trink aus, wir müssen gehen!“) stiegen von Rang drei auf zwei vor dem kanadischen Rock-Duo Angine de Poitrine mit „Vol.II“.

© dpa-infocom, dpa:260619-930-250911/1

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