Poldi: Das braucht die DFB-Elf für den WM-Titel
Poldi: Das braucht die DFB-Elf für den WM-Titel

Weltmeister Lukas Podolski (41) posierte für BILD mit dem Lego-Model von Lionel Messi. Fünf Stunden vor dem Anpfiff des ersten Vorrundenspiels der DFB-Elf gegen Curacao (19 Uhr, MESZ in Houston, Texas/ARD und MagentaTV live) traf BILD den Weltmeister von 2014 in München. Podolski war mit anderen Promis wie Cathy Hummels (38), Skisprung-Legende Sven Hannawald (51), Model Franziska Knuppe (51), Star-Streamer Elias Nerlich (28) sowie den TV-Moderatoren Joko Winterscheidt (47) und Steven Gätjen (53) bei der „Lego Show Arena“ im BMW-Park. Poldi in Vorfreude aufs deutsche Spiel – das BILD-Interview!

Wen stellt Poldi fürs erste DFB-Spiel bei der WM auf?

BILD: In den letzten Tagen wurde die Besetzung der Zehner-Position im DFB-Team heiß diskutiert. Wer sollte heute Abend hinter Kai Havertz (27) spielen – Jamal Musiala (23/zurück nach Wadenbeinbruch im Juli 2025) oder Deniz Undav (29)?

Lukas Podolski: Ich glaube, mit den beiden macht man nichts verkehrt. Es kommt auch ein bisschen auf den Gegner an. Deniz ist selbstbewusst, macht einen guten Eindruck, tut der Mannschaft gut, hat eine gute Saison gespielt. Beide haben was, bringen auch einen gewissen Spielwitz mit. Musiala war länger verletzt, er hat aber jetzt wieder Rhythmus. Undav hat eine Saison durchgespielt, er bringt, was man so sieht, frischen Wind rein. Das Turnier ist lang, Musiala kommt von der Verletzung – beide werden da auch ihren Mehrwert geben.

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Kantersieg gegen Curacao oder Stolperstart?

BILD: Kantersieg gegen Curacao oder Stolperstart?

Podolski: Ich lasse mich selbst überraschen. Klar, wir als Deutsche müssen da reingehen und das Ding gewinnen. Wenn du die Möglichkeit hast, 3:0 oder 4:0 zu gewinnen, und du merkst, der Gegner ist nicht da, dann musst du dir das Selbstvertrauen holen. Wenn du ein Eröffnungsspiel gewinnst, gibt dir das immer einen Schub. Das ist wichtig! Wenn du 1:0 gewinnst durch einen Standard und du tust dich schwer, dann kommen halt wieder diese Unruhen von außerhalb. Im Endeffekt gilt es aber beim Turnier, das erste Spiel zu gewinnen.

Wie weit kommt Deutschland im Turnier?

BILD: Wie weit kommt Deutschland im Turnier?

Podolski: Generell müssen wir als Deutsche immer den Anspruch haben, weit zu kommen. Aber wenn man die letzten Turniere beobachtet hat, kann man jetzt nicht sagen: Wir sind der absolute Top-Favorit und alles geht nur über Deutschland. Sondern da sind auch andere Nationen, die auch Bock haben, das Turnier zu gewinnen. Wenn ich in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Marokkaner gesehen habe gegen die Brasilianer (1:1; Anm. d. Red.), da sprechen alle immer nur von Spanien, Frankreich und so weiter – da sind schon auch noch andere Mannschaften mit dabei, die auch dann schwer zu bezwingen sind, wenn die dann in die K.o.-Phase kommen.

Hat die DFB-Elf Chancen auf den WM-Titel?

BILD: Hat die DFB-Elf denn Chancen auf den WM-Titel?

Podolski: Ich bin immer ein Freund davon, lasst uns das Turnier starten, lasst uns die Gruppenphase überstehen und dann geht das Turnier eh wieder von vorne los. Dann ist eigentlich auch scheißegal, auf wen du triffst – ob da jetzt Frankreich (im Achtelfinale möglich; Anm. d. Red.) wartet oder ein anderer. Wenn du den WM-Pokal holen willst, ist auch wichtig: Im Camp muss eine gute Atmosphäre herrschen, guter Teamgeist, guter Witz, guter Humor. Und dann muss man raus auf den Platz und alles geben.

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