RB Leipzig feuert Trainer Ole Werner trotz CL-Qualifikation
RB Leipzig feuert Trainer Ole Werner trotz CL-Quali

RB Leipzig hat Trainer Ole Werner (38) mit sofortiger Wirkung entlassen. Der Bundesliga-Dritte gab die Freistellung des Trainers am Mittwochabend bekannt, obwohl sein Vertrag noch bis Sommer 2027 lief. Der gebürtige Kieler war gerade aus dem Malaysia-Urlaub zurückgekehrt, als ihn die Kündigung der Leipzig-Bosse erreichte. Auch seine Assistenten Patrick Kohlmann und Tom Cichon müssen den Verein verlassen.

Entscheidung fiel trotz erfolgreicher Saison

Die endgültige Entscheidung über den Rauswurf fiel laut Informationen bereits am Dienstagabend. Dies geschah, obwohl Werner mit Platz drei das Saisonziel Champions-League-Qualifikation erfüllt hatte. Zudem stellte er mit 20 Saisonsiegen den Leipziger Bundesliga-Rekord ein. Dennoch gab es intern schon länger Zweifel am Trainer, der Leipzig erst im vergangenen Sommer übernommen hatte. Einer seiner größten Kritiker war Global-Sportboss Jürgen Klopp (59).

Klopp-Verhältnis kühlte schnell ab

Vor einem Jahr hatte Klopp die Arbeit von Werner bei dessen früheren Stationen Kiel und Bremen noch als „außergewöhnlich“ bezeichnet. Doch im Laufe von Werners erstem Leipzig-Jahr kühlte das Verhältnis immer stärker ab. Bereits im vergangenen Winter und im Frühjahr, als die Ergebnisse zwischenzeitlich nicht stimmten, wollte Klopp den RB-Coach entlassen. Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (42) blockte die Trennungswünsche jedoch ab.

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Demichelis soll übernehmen

Schäfer schätzte die Arbeit von Werner beim Umbruch der Mannschaft. Doch auch er hatte auf eine Saisonauswertung bestanden und wollte alles auf den Prüfstand stellen. Die Zweifel und der Druck aus dem Red-Bull-Umfeld waren groß. Lange bleibt der Trainerposten bei RB Leipzig nicht frei. Martin Demichelis (45) gilt als Wunschkandidat und steht kurz vor der Unterschrift. Mit dem Argentinier müssen nur noch finale Details geklärt werden. Nachdem Demichelis angekündigt haben soll, seine Ausstiegsklausel (drei Millionen Euro) bei RCD Mallorca ziehen zu wollen, hat der LaLiga-Absteiger mit Luis Carrión (47) bereits einen möglichen Nachfolger gefunden. Dessen Verpflichtung hängt jedoch noch an der endgültigen Entscheidung in Leipzig.

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