Rätsel um Wirtz und Musiala: DFB-Star vor dem Aus?
Rätsel um Wirtz und Musiala: DFB-Star vor dem Aus?

Bis zum WM-Finale am 19. Juli sollte die Fifa entweder neuen Rasen im Metlife-Stadion in New Jersey verlegen lassen oder das Endspiel gleich in eine andere Stadt verlegen. Der Stümper-Acker vom 1:2 gegen Ecuador war unwürdig – wie unser Spiel über die meisten Strecken leider auch.

Erstmals seit 2014 wieder in der K.o.-Runde

Die gute Nachricht erst mal vorweg: Erstmals seit dem WM-Titel 2014 steht Deutschland wieder in der K.o.-Runde, kämpft am Montag in Boston ums Achtelfinale. Wahrscheinlich würde dort Frankreich warten – gegen die wir in dieser Form nicht bestehen werden.

Zwei große Rätsel: Wirtz und Musiala

Zwei große Rätsel gibt es in unserer Nationalmannschaft: Florian Wirtz (23) und Jamal Musiala (23). Von ihrer Leichtigkeit, Torgefahr und ihren Weltklasse-Einzelaktionen ist bei diesem Turnier noch nichts zu sehen. Und alle fragen sich: WARUM?

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Wirtz ist meilenweit von seiner Jubel-Double-Meisterform aus Leverkusen von 2025 entfernt. Die harte Wahrheit: Seit er sich für Liverpool und gegen Bayern entschieden hat – hat er sein Ausnahme-Können viel zu selten unter Beweis gestellt.

Musiala ist nach seiner langen Pause wegen eines Wadenbeinbruchs bei der Klub-WM vor einem Jahr auch weit von seinen Vor-Verletzungs-Glanzleistungen entfernt.

Wenn ich beiden für die Vorrunde eine Note geben müsste, wäre es maximal eine 4-. Erst recht bei ihrem Potenzial – und das war gegen Ecuador noch bei viel mehr Spielern der Fall.

Ecuador zeigte mehr Einsatz

Es war in jedem Zweikampf überdeutlich zu sehen, dass Ecuador das Spiel gewinnen musste, um die nächste Runde zu erreichen – und Deutschland eben nicht. Körperspannung, Einsatz, Siegeswille? Da waren wir überall unterlegen! Über den Kampf zum Spiel finden – das hat Leroy Sané noch am meisten vorgelebt. Auch die Aura von Manuel Neuer ist bei diesem Turnier (noch) nicht zu spüren.

Ausblick: Sechzehntelfinale gegen Frankreich?

Aber zurück zum Positiven: Montag steigt erst mal das Sechzehntelfinale, da kann das Team mit einem Spiel die Nation anzünden. Oder salopp gesagt: Einmal auf die Schnauze zu fallen, ist auch eine Vorwärtsbewegung.

Nächste Woche Samstag wäre das Achtelfinale. Wohl gegen Frankreich. Wenn Wirtz und Musiala dann aber nicht in Topform sind – fahren wir nach Hause und nicht zurück nach New Jersey.

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