Werder Bremen hat positive Finanznachrichten verkündet. Der Verein konnte seine Schulden deutlich reduzieren und einen Rekordumsatz erzielen. Dies ist das Ergebnis einer konsequenten Sparpolitik und erfolgreicher Transfergeschäfte.
Schuldenabbau und Rekordumsatz
Die Verbindlichkeiten des Clubs sanken von 38 Millionen Euro auf 22 Millionen Euro. Gleichzeitig stieg der Umsatz auf 145 Millionen Euro – ein neuer Höchstwert. Finanzgeschäftsführer Hubertus Hess-Grunewald zeigte sich zufrieden: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Die finanzielle Stabilität ist die Basis für sportlichen Erfolg.“
Der positive Trend ist vor allem auf die Ablösesummen für Spieler wie Niclas Füllkrug und Milot Rashica zurückzuführen, die Werder in den letzten Jahren transferierte. Zudem wurden die Personalkosten gesenkt.
Ausblick und sportliche Perspektive
Trotz der guten Zahlen warnt der Vorstand vor Euphorie. Die Bundesliga-Konkurrenz schläft nicht, und Werder muss weiterhin wirtschaftlich solide arbeiten. Sportlich peilt der Club einen einstelligen Tabellenplatz an. Trainer Ole Werner betont: „Die finanzielle Ruhe hilft uns, uns voll auf den Sport zu konzentrieren.“
Die Mitgliederversammlung im Dezember soll die Mitglieder über die genauen Zahlen informieren. Der Verein hofft, langfristig wieder an die erfolgreichen Zeiten der Vergangenheit anknüpfen zu können.



