Meinung: Handball Champions League – Diese Finalpleite ist für die Füchse zu verschmerzen – doch es gibt ein Problem
Köln. Das Final Four der Champions League war für die Füchse Berlin trotz der Niederlage gegen Barcelona ein Erfolg. Aber jetzt lauert ein großes Risiko. Ein Kommentar von Nelis Heidemann, Entwicklungsredakteur.
Es ist der 14. Juni 2026, 21:00 Uhr. Die Füchse Berlin haben das Finale der Champions League gegen den FC Barcelona verloren. Die Enttäuschung ist groß, doch bei genauerem Hinsehen überwiegt der Stolz. Denn das Erreichen des Final Four war bereits ein großer Erfolg für den Verein. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auf höchstem europäischen Niveau mithalten kann.
Doch die Niederlage offenbart auch ein Problem: Die Abhängigkeit von Schlüsselspielern wie Lasse Andersson, der im Finale sein letztes Spiel für die Füchse machte. Seine Abgang hinterlässt eine große Lücke, die es zu schließen gilt. Die Füchse müssen nun in der kommenden Saison zeigen, dass sie auch ohne ihn konkurrenzfähig bleiben.
Das Risiko besteht darin, dass die Mannschaft auseinanderfallen könnte, wenn die Führungsspieler gehen. Der Verein muss daher schnell handeln und neue Talente integrieren. Die Finalpleite ist zu verschmerzen, aber die Zukunft hängt davon ab, wie gut die Füchse die Abgänge kompensieren.
Die Fans können stolz sein auf die Leistung ihrer Mannschaft. Doch die Verantwortlichen sind gefordert, den Erfolg nachhaltig zu sichern. Die Champions League bleibt das Ziel, aber der Weg dorthin wird steiniger.



