Eisbären Berlin beenden Negativlauf mit deutlichem Heimsieg
Der deutsche Eishockey-Meister Eisbären Berlin hat seine dreiteilige Niederlagenserie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) endlich durchbrochen. Am Freitagabend feierte das Team vor heimischer Kulisse einen überzeugenden 5:2-Erfolg gegen die Iserlohn Roosters. Die Partie in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof verlief für die Hauptstädter nach anfänglichen Schwierigkeiten zunehmend kontrolliert.
Lancaster als zweifacher Torschütze entscheidend
Besonders hervor stach Lester Lancaster, der mit zwei wichtigen Treffern maßgeblich zum Sieg beitrug. Neben Lancaster trafen auch Marcel Noebels, Liam Kirk und Markus Vikingstad für die Berliner. Vor 14.200 begeisterten Zuschauern zeigten die Eisbären nach einer Phase der Unsicherheit wieder ihre gewohnte Stärke.
Das Spiel begann für die Hausherren allerdings holprig. Zahlreiche Abspielfehler verhinderten zunächst gefährliche Offensivaktionen. Erst in Überzahl gelang Marcel Noebels in der 16. Minute das 1:0. Doch kurz vor der ersten Pause nutzte Christian Thomas von den Roosters eine Unachtsamkeit der Berliner Abwehr zum Ausgleich.
Berlin setzt sich im Verlauf durch
Im zweiten Drittel starteten die Eisbären deutlich konzentrierter. Liam Kirk vollendete einen spektakulären Alleingang in der 22. Minute zum 2:1. Obwohl die Gäste aus Iserlohn nun offensiver agierten, baute Lester Lancaster zu Beginn des Schlussdrittels die Führung aus.
Colin Ukbekile verkürzte für die Roosters per Powerplay-Tor auf 3:2, doch Lancaster schlug erneut zu und markierte sein zweites Tor des Abends. Unmittelbar vor Spielende setzte Markus Vikingstad mit dem 5:2 noch einen deutlichen Schlusspunkt.
Dieser Sieg bedeutet für die Eisbären Berlin nicht nur das Ende einer unerfreulichen Serie, sondern auch einen wichtigen Vertrauensgewinn für die kommenden Aufgaben in der DEL. Die Mannschaft zeigte insbesondere in den letzten beiden Dritteln wieder die Qualitäten, die sie zum Titelverteidiger machen.



