Eisbären Berlin gleichen DEL-Viertelfinalserie gegen Straubing Tigers aus
Die Eisbären Berlin haben im Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einen wichtigen Sieg errungen. Im zweiten Spiel der Best-of-Seven-Serie setzten sich die Hauptstädter gegen die Straubing Tigers mit 2:1 (1:1, 1:0, 0:0) durch und gliehen damit die Serie auf 1:1 aus. Dieser Erfolg folgte auf eine deutliche 1:5-Niederlage im Auftaktspiel am vergangenen Dienstag.
Ty Ronning als Matchwinner mit beiden Treffern
Angreifer Ty Ronning war der entscheidende Mann für die Eisbären Berlin. Der Stürmer erzielte beide Tore seines Teams und sicherte damit den knappen Heimsieg. In der 14. Minute des ersten Drittels brachte Ronning die Berliner in Führung, doch Stefan Loibl gelang für die Straubing Tigers bereits in der 18. Minute der Ausgleich.
Nur 57 Sekunden nach der ersten Pause nutzten die Eisbären eine Überzahlsituation zur erneuten Führung. Wieder war es Ty Ronning, der den Puck ins Netz brachte und damit den Grundstein für den Sieg legte.
Harter Kampf vor ausverkaufter Arena
Vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof entwickelte sich eine intensiv umkämpfte und teilweise hitzige Begegnung. Beide Mannschaften lieferten sich von Beginn an einen erbitterten Schlagabtausch, wobei klare Torchancen zunächst rar blieben.
Nach der erneuten Führung durch Ronning zeigten die Berliner großen Einsatz, um die Drangphasen der Straubing Tigers zu überstehen. Torhüter Jonas Stettmer leistete mit mehreren starken Paraden einen wesentlichen Beitrag zum knappen Arbeitssieg der Eisbären.
Serie nun ausgeglichen
Mit diesem 2:1-Erfolg haben die Eisbären Berlin die Viertelfinalserie in der DEL ausgeglichen. Nach der deutlichen Auftaktpleite präsentierten sich die Hauptstädter deutlich verbessert und zeigten die notwendige Moral, um in der Best-of-Seven-Serie zurückzukommen. Die Serie geht nun mit einem Stand von 1:1 in die nächsten Spiele.



