Eisbären Berlin in tiefer Krise: Trainer Aubin unter Druck, Management-Fehler belasten
Eisbären Berlin in tiefer Krise: Trainer Aubin unter Druck

Eisbären Berlin in tiefer sportlicher Krise: Trainer Aubin unter massivem Druck

Die Eisbären Berlin, der Rekordmeister der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit elf Titeln, stecken in einer tiefgreifenden sportlichen Krise. Trainer Serge Aubin (51) wirkt offensichtlich ratlos angesichts der anhaltenden Schwächephase seines Teams. Die Spieler, darunter Hördler, Ronning und Wiederer, blicken häufig ins Leere und zeigen keine Reaktion auf die Ansprachen des Trainerteams.

Play-off-Qualifikation in weiter Ferne

Die Berliner dümpeln aktuell auf dem siebten Tabellenplatz herum, was die direkte Qualifikation für die Play-offs ernsthaft gefährdet. Statt der angestrebten Top-Sechs-Platzierung droht nun sogar ein frühes Ausscheiden in den Pre-Play-offs im Best-of-Three-Modus. Die Spielweise der Mannschaft ist sowohl defensiv als auch offensiv unbefriedigend. Immer wieder werden die Reihen vom Trainerteam wild durcheinandergemischt, ohne dass sich dadurch eine spürbare Verbesserung einstellt.

Co-Trainer ohne Impulse

Auch von den Co-Trainern Rob Collins und André Rankel kommen keine entscheidenden Impulse mehr. Sie stehen häufig wie versteinert hinter der Bande und können die Mannschaft nicht aus ihrer Lethargie reißen. Die Kommunikation zwischen Trainerteam und Spielern scheint gestört zu sein, obwohl Spieler wie Leo Pföderl betonen, dass das Trainerteam noch alle erreicht.

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Management-Fehler belasten das Team

Neben den sportlichen Problemen belasten auch schwere Fehler im Management die Eisbären. Leistungsträger Marcel Noebels (34) wurde förmlich aus der Hauptstadt vergrault und wechselte nach Köln. Torwarttalent Jonas Stettmer (24) ging nach Ingolstadt, und der deutsche Nachwuchsverteidiger Norwin Panocha (21) steht wohl vor einem Wechsel nach Augsburg. Diese personellen Verluste schwächen das Team nachhaltig.

Zukunft von Trainer Aubin ungewiss

Die Frage stellt sich, ob sich Trainer Serge Aubin nach sieben Jahren bei den Eisbären abgenutzt hat und seine Ansprachen nicht mehr wirken. Eisbären-Boss Thomas Bothstede steht zwar noch hinter dem Kanadier und betont: "Wir stehen zum Trainerteam." Zudem hat Aubin noch einen Vertrag über die aktuelle Saison hinaus. Doch es deutet sich an, dass eher laufende Spielerverträge aufgelöst und die Profis ausgezahlt werden könnten, als dass ein Trainerwechsel vollzogen wird.

Vergleich mit NHL zeigt Alternativen

Wie es anders gehen kann, zeigt der große Bruder aus der NHL. Bei den Los Angeles Kings wurde der Ex-Berlin-Capitals-Spieler Jim Hiller (56) als Trainer gefeuert. Zudem setzte man Ken Holland, der Edmonton zweimal ins Stanley-Cup-Finale führte, als General Manager für Rob Blake ein. Diese radikalen Maßnahmen stehen im Kontrast zur aktuellen Berliner Strategie.

Finanzielle Folgen drohen

Für die Eisbären zählen jetzt nur noch Siege. Ein frühes Play-off-Aus wäre nicht nur eine sportliche Blamage für den Rekordmeister, sondern würde auch einen Millionenschaden durch entgangene Zuschauer- und Sponsoreneinnahmen bedeuten. Die finanzielle Belastung wäre für den Verein bitter.

Welchen Weg die Eisbären in Zukunft einschlagen werden, bleibt ungewiss. Die nächsten Spiele werden entscheidend sein, ob die Krise überwunden werden kann oder ob tiefgreifende Veränderungen im Team und im Management notwendig werden.

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