Eisbären Berlin überraschen mit starkem Auftritt in Köln
Die Eisbären Berlin haben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) für eine große Überraschung gesorgt. Beim Spitzenreiter Kölner Haie sicherten sich die Hauptstädter am 8. März 2026 einen knappen, aber verdienten 1:0-Auswärtssieg. Vor 18.600 Zuschauern in der ausverkauften Kölner Arena zeigten die Berliner eines ihrer besten Saisonspiele und beendeten damit die Negativserie der Haie, die ihre zweite Niederlage in Folge hinnehmen mussten.
Starke Defensive und ein entscheidendes Tor
Der Berliner Torwart Jonas Stettmer feierte in dieser Partie sein erstes Spiel ohne Gegentor in der laufenden Saison. Die Eisbären überzeugten mit einer disziplinierten Defensivleistung, waren nah am Gegner dran und zeigten große Stabilität in den Zweikämpfen. Andreas Eder erzielte in der 19. Spielminute das einzige Tor des Abends nach einer klugen Vorarbeit von Veilleux und Vikingstad.
Über 1000 Berliner Fans, die mit einem Sonderzug angereist waren, jubelten unter dem Hallendach der Kölner Arena. „Wir wollen von Spiel zu Spiel besser werden“, sagte Eder nach dem Spiel gegenüber MagentaSport. „Wir haben heute gezeigt, dass wir mit der Spitze der Liga mithalten können. Defensiv haben alle ihren Job erfüllt und irgendwann schießt du ein Tor.“
Lob vom Gegner und Playoff-Perspektiven
Selbst der Kölner Spieler Maxi Kammerer, Sohn des ehemaligen Preußen-Spielers Axel Kammer, würdigte die Leistung der Eisbären: „Die Eisbären haben einen sehr guten Job gemacht und uns wenig Zeit in der Offensive gelassen.“ Die Berliner hätten im Schlussdrittel sogar noch höher führen können, doch Leo Pföderl vergab beste Chancen. Der Tölzer hat in dieser Saison noch nicht seinen Torriecher gefunden, doch seine Zeit könnte in den Playoffs kommen.
Durch diesen wichtigen Sieg festigen die Eisbären ihren sechsten Tabellenplatz mit zwei Punkten Vorsprung auf Bremerhaven. Diese Position bedeutet die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale. Für den Titelverteidiger stehen nun zwei Heimspiele an: Am Freitag gastiert Mannheim in der Uber Arena (19.30 Uhr), am Sonntag kommt München zum Abschluss der Hauptrunde nach Berlin (14 Uhr, jeweils Magenta Sport).
Konkurrent Bremerhaven muss unterdessen am Freitag nach Nürnberg reisen und spielt am Sonntag gegen den sportlichen Absteiger Dresden daheim. Die Eisbären haben mit diesem Sieg nicht nur drei wichtige Punkte geholt, sondern auch ein deutliches Signal an die Konkurrenz gesendet.



