Eisbären Berlin schaffen direkte Playoff-Qualifikation in der DEL
Am letzten Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben die Eisbären Berlin auf den letzten Drücker die direkte Qualifikation für die Playoffs gesichert. Der Titelverteidiger besiegte den EHC Red Bull München mit einem deutlichen 5:1 (1:0, 3:1, 1:0) und sicherte sich damit den sechsten Platz in der Hauptrunde. Dies bedeutet, dass die Eisbären direkt ins Viertelfinale einziehen, während die Fischtown Pinguins trotz eines 6:1-Siegs gegen die Dresdner Eislöwen in die Pre-Playoffs müssen.
Pre-Playoffs starten am Dienstag
Die Pre-Playoffs beginnen am Dienstag, wo die letzten beiden Plätze für das Viertelfinale ausgespielt werden. Dort treffen die Fischtown Pinguins Bremerhaven auf die Nürnberg Ice Tigers und die Grizzlys Wolfsburg auf die Schwenninger Wild Wings. Für den Einzug ins Viertelfinale sind aus maximal drei Spielen zwei Siege erforderlich. Das Viertelfinale selbst startet am 24. März und verspricht spannende Duelle.
Kölner Haie stellen Punkterekord ein
Die Kölner Haie, die als Hauptrundensieger hervorgingen, gewannen zum Saisonende mit 6:3 (0:1, 3:1, 3:1) beim Tabellendritten Straubing. Mit 116 Punkten egalisierten sie den Hauptrundenrekord der Adler Mannheim, die als zweitbestes Team in die Playoffs starten. Die bereits feststehenden Viertelfinalpaarungen sind Straubing gegen Berlin und München gegen Ingolstadt. Köln und Mannheim warten auf die Sieger der Pre-Playoffs.
Adler Mannheim qualifizieren sich für die Champions League
Durch den zweiten Platz in der Hauptrunde haben sich die Adler Mannheim für die Teilnahme an der Champions League qualifiziert, ein großer Erfolg für den Verein. In der individuellen Wertung wurde Evan Barratt von den Nürnberg Ice Tigers mit 65 Punkten Scorerkönig, knapp vor Riley Barber vom ERC Ingolstadt mit 63 Punkten. Liam Kirk von den Eisbären Berlin teilte sich mit Barber die Torschützenkrone, beide erzielten 32 Treffer.
Dresdner Eislöwen mit historisch schlechter Saison
Der Tabellenletzte, die Dresdner Eislöwen, müssen noch einige Wochen warten, bis über einen möglichen Zweitliga-Aufsteiger entschieden wird. Erst dann wäre der direkte Wiederabstieg perfekt. Mit nur 26 Punkten holte kein DEL-Team jemals so wenige Punkte in einer Saison, was diese Spielzeit zu einer historisch enttäuschenden für die Sachsen macht.



