Eisbären Berlin kämpfen mit mentaler Blockade und suchen verlorene Leichtigkeit
Eisbären Berlin: Suche nach verlorener Leichtigkeit

Eisbären Berlin: Die Suche nach der verlorenen Leichtigkeit

Die Eisbären Berlin befinden sich in einer schwierigen Phase der aktuellen Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Nach der jüngsten Niederlage mit 1:3 gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven im direkten Duell um den sechsten Tabellenplatz ist bei den Hauptstädtern intensive Ursachenforschung angesagt. Sowohl Trainer als auch Spieler identifizieren dabei vor allem mentale Herausforderungen als Kernproblem.

Mentale Blockade behindert Spielabläufe

Angreifer Leonhard Pföderl, der im Spiel gegen Bremerhaven den einzigen Treffer für Berlin erzielte, beschreibt die Situation deutlich: „Die Leichtigkeit fehlt bestimmt, aber die fehlt ja schon lange.“ Der erfahrene Spieler betont zwar den vorhandenen Einsatzwillen des gesamten Teams, kritisiert jedoch die aktuellen Entscheidungen auf dem Eis: „Der Einsatz ist da, jeder gibt Gas, auch bei jedem Training. Aber dann trifft man die falschen Entscheidungen. Wenn man schießen sollte, spielt man einen Pass, und genauso andersherum.“

Pföderl relativiert diese mentale Blockade jedoch auch: „Das ist ganz normal, wenn es nicht so läuft. Das sieht man ja in jedem Sport.“ Dennoch steht fest, dass die Berliner dringend aus dieser negativen Spirale ausbrechen müssen, um ihre Saisonziele noch erreichen zu können.

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Tabellensituation verschärft sich

Die Niederlage gegen Bremerhaven hat die Situation für den Titelverteidiger deutlich verschärft. Mit nur noch fünf ausstehenden Spielen in der Hauptrunde beträgt der Rückstand auf den direkten Konkurrenten bereits vier Punkte. Damit ist selbst das Minimalziel – die direkte Qualifikation für das Viertelfinale – in weite Ferne gerückt.

Cheftrainer Serge Aubin sieht dringenden Handlungsbedarf: „Wir müssen Punkte holen, damit das Selbstvertrauen zurückkommt und die Jungs wieder locker spielen können.“ Der Trainer betont die psychologische Komponente: „Sie müssen ihr Mojo – oder wie auch immer man es nennen möchte – wiederfinden, alles geben und dabei trotzdem Spaß haben.“

Nächste Herausforderung gegen Dresden

Die nächste Gelegenheit für einen dringend benötigten Erfolg bietet sich den Eisbären bereits am Mittwochabend. Beim Auswärtsspiel gegen die Dresdner Eislöwen, die bereits als sportlicher Absteiger feststehen, geht es laut Pföderl um „nichts anderes als die drei Punkte, scheißegal, wie“.

Dieses Spiel könnte zum Wendepunkt werden, denn die Berliner sehnen sich nach positiven Erlebnissen. Die drei bevorstehenden Auswärtsspiele werden entscheidend sein, ob das Team seine mentale Blockade überwinden und die verlorene Leichtigkeit zurückgewinnen kann. Nur mit mehr Selbstvertrauen und lockerem Spiel können die Eisbären ihre Saison noch retten und die Playoff-Qualifikation erreichen.

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