Eisbären Berlin setzen sich im dritten Halbfinalspiel gegen Köln durch
Die Eisbären Berlin haben im Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einen wichtigen Sieg errungen. In der dritten Begegnung der Best-of-seven-Serie besiegten die Hauptstädter die Kölner Haie vor heimischem Publikum mit 4:2 (0:0, 1:0, 3:2) und übernahmen damit mit 2:1 die Führung in der Serie.
Berlin dominiert über weite Strecken des Spiels
Vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof übernahmen die Eisbären von Beginn an die Kontrolle über das Spiel. Trotz zahlreicher vergebener Torchancen im ersten Drittel gelang es den Berlinern, ihre Überlegenheit in Tore umzumünzen. Leonhard Pföderl eröffnete in der 23. Minute die Tore für die Hausherren, als diese erstmals in Überzahl spielten.
Pföderl als entscheidender Matchwinner
Der Angreifer Leonhard Pföderl erwies sich einmal mehr als entscheidender Spieler für die Eisbären. Nach seinem Führungstreffer bauten Jonas Müller (42. Minute) und Lester Lancaster (46. Minute) die Führung auf 3:0 aus. Die Berliner dominierten die zeitweise hitzige Begegnung über weite Strecken und ließen den Kölner Haie kaum Raum für eigene Spielzüge.
Kölns Aufholjagd kommt zu spät
Die Gäste aus Köln zeigten im Schlussdrittel noch einmal Kampfgeist und machten das Spiel durch Tore von Dominik Bokk (53. Minute) und Oliwer Kaski (56. Minute) überraschend spannend. Doch Leonhard Pföderl sorgte in der 58. Minute für die endgültige Entscheidung, nachdem der Kölner Torhüter Janne Juvonen für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis gegangen war.
Die Eisbären Berlin haben damit ihr zweites Heimspiel in dieser Halbfinalserie gewonnen und gehen mit einem wichtigen psychologischen Vorteil in die nächsten Begegnungen. Die Mannschaft von Trainer Serge Aubin zeigte über weite Strecken eine beeindruckende Leistung und bewies, dass sie auch gegen den Hauptrundensieger bestehen kann.



