Olympia-Eishockey: 19-jähriger Macklin Celebrini trotz Silber der große Turnier-Gewinner
Eishockey: 19-jähriger Celebrini trotz Silber der Turnier-Star

Vom Teenager zum olympischen Superstar: Macklin Celebrinis Triumph trotz Silber

Der Blick von Macklin Celebrini blieb ausdruckslos, als ihm die olympische Silbermedaille um den Hals gelegt wurde. Kurz zuvor hatte die kanadische Eishockey-Nationalmannschaft in einem packenden Finale gegen die USA das ersehnte Gold verpasst. Doch trotz dieser schmerzhaften Niederlage in Mailand wird der erst 19 Jahre alte Stürmer als einer der großen Gewinner des olympischen Turniers gefeiert. Die Eishockey-Welt jubelt über einen neuen Superstar, dessen Leistungen selbst etablierte NHL-Größen in den Schatten stellen.

Rekordjagd und Lobeshymnen: Ein Teenager dominiert das Turnier

Nicht einer der vielen erfahrenen Stanley-Cup-Sieger, die in Mailand auf dem Eis standen, krönte sich zum Torschützenkönig, sondern der junge Celebrini. In sechs Spielen erzielte er fünf Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor. Damit schrieb er Geschichte als Teenager mit den meisten Scorer-Punkten bei einem olympischen Männer-Turnier mit NHL-Beteiligung. Sein Teamkollege Nathan MacKinnon, selbst ein NHL-Star, schwärmte: „Er ist die Wahrheit. Er wird der beste Spieler in der NHL für eine lange Zeit sein, vielleicht ist er das schon.“ Auch Connor McDavid, vielfach als bester Eishockeyspieler der Welt angesehen, lobte den Youngster überschwänglich: „Er ist ein beeindruckender Junge. Mit 19 Jahren hat er alles so gut gemeistert.“

Nationalmannschafts-Debüt mit historischen Rekorden

Celebrini stellte bei den Olympischen Spielen mehrere Rekorde auf:

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  • Jüngster Spieler, der jemals für die kanadische Nationalmannschaft auflief
  • Teenager mit den meisten Scorer-Punkten bei olympischen Männer-Turnieren mit NHL-Beteiligung
  • Erster NHL-Spieler, der einen Penalty bei Olympia verwandelte (im Gruppenspiel gegen Frankreich)
  • Platz im olympischen All-Star-Team als einer der jüngsten Spieler der Geschichte

Diese Leistungen sind keine Überraschung, betrachtet man seine aktuelle NHL-Saison. Als Nummer-eins-Pick der San José Sharks 2024 gedraftet, belegt Celebrini aktuell Platz vier in der NHL-Scorerliste mit 81 Punkten in 55 Spielen – noch vor Deutschlands Superstar Leon Draisaitl.

Anerkennung über den Eishockey-Kosmos hinaus

Sogar außerhalb der Eishockey-Welt sorgt Celebrini für Aufsehen. Sein Vater Rick Celebrini arbeitet seit 2018 als Direktor für Sportmedizin bei den Golden State Warriors in der NBA. Warriors-Coach Steve Kerr zeigte sich beeindruckt: „Es macht so viel Spaß zu sehen, wie gut Mack sich macht. Als Kind hing er hier herum, jetzt ist er plötzlich im Rennen um den NHL-MVP-Titel.“ NBA-Superstar Stephen Curry kündigte vor Olympia an, Celebrini genau zu verfolgen: „Er hat immer noch diese Ehrfurcht vor dem, wo er steht, was für einen 19-Jährigen mit seinem Erfolg erstaunlich ist.“

Von Debüt-Toren zum unverzichtbaren Teamplayer

Celebrini setzte bei seinem Olympia-Debüt sofort ein Zeichen: Er erzielte das erste Tor des Turniers für Kanada und setzte damit eine Serie fort – sowohl bei der Junioren-WM als auch in der NHL traf er sogleich bei seinem Debüt. Seine Bedeutung für das Team zeigte sich im Halbfinale gegen Finnland, wo er fast 26 Minuten Eiszeit erhielt – ein enormer Wert für einen Offensivspieler und klarer Vertrauensbeweis. Sogar der Spitzname „Mini-Crosby“ wurde ihm bereits zugeschrieben, angelehnt an den kanadischen Nationalmannschaftskapitän Sidney Crosby.

Ausblick auf die Zukunft: Eine Warnung an die Konkurrenz

Die legendäre Geschichte Crosbys, der Kanada 2010 in Vancouver als 22-Jähriger in der Overtime zum Olympiasieg schoss, konnte Celebrini zwar nicht wiederholen. Doch sein Auftritt in Mailand darf als deutliche Warnung an die internationale Eishockey-Welt verstanden werden. In vier Jahren bei den Olympischen Spielen in Frankreich könnte der heute 19-Jährige bereits unaufhaltsam sein. Trotz der Enttäuschung über die Silbermedaille wird Macklin Celebrini als strahlender Sieger aus diesem olympischen Turnier hervorgehen – ein Teenager, der die Sportwelt bereits jetzt zu seinen Füßen liegen hat.

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