Kölner Haie stolpern vor Playoffs – Dritte Niederlage in Serie
Die Kölner Haie befinden sich in einer akuten Schwächephase kurz vor dem Start der Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Am vorletzten Spieltag der regulären Saison unterlag der Spitzenreiter den Grizzlys Wolfsburg mit 5:8 (2:4, 2:1, 1:3) in einem wilden und torreichen Spiel. Dies markiert die dritte Niederlage in Serie für die Haie, die damit den alleinigen Punktrekord für DEL-Hauptrunden nicht mehr erreichen können.
Rekordjagd gescheitert – Schwächephase besorgniserregend
Mit nun 113 Punkten fehlen den Kölnern drei Zähler auf die Bestmarke der Adler Mannheim aus der Saison 2019. Lediglich ein Gleichziehen ist im letzten Saisonspiel am Sonntag (14.00 Uhr) noch möglich. Die aktuelle Form gibt jedoch Anlass zur Sorge: Mehr als zwei Niederlagen in Folge hatte es in der gesamten Saison zuvor nicht gegeben. Die zwei Tore von Louis-Marc Aubry reichten nicht aus, um die frühe 0:4-Führung der Wolfsburger zu kompensieren.
Die Haie gerieten bereits nach elf Minuten in Rückstand, leiteten aber ein Comeback ein und glich bis zur 31. Minute aus. Der Jubel währte nur kurz, denn Wolfsburg zog erneut davon. Ein zweiter Ausgleich der Kölner wurde ebenfalls schnell konterkariert, was die defensive Instabilität der Mannschaft unterstrich.
Eisbären Berlin behaupten sechsten Platz – München dominiert
Während Köln strauchelte, gab es für Meister Eisbären Berlin Grund zur Freude. Nach einem umkämpften 4:2 (1:2, 2:0, 1:0) gegen die Adler Mannheim hat Berlin mit zwei Punkten Vorsprung auf Bremerhaven den sechsten Tabellenrang selbst in der Hand. Dieser führt direkt in das Viertelfinale der Playoffs, was die strategische Bedeutung des Sieges unterstreicht.
In den Parallelspielen wurde es ebenfalls torreich: Der EHC Red Bull München feierte mit einem 10:1 (4:0, 3:1, 3:0) gegen die Straubing Tigers den höchsten Sieg der Klubgeschichte. Olympiafahrer Tobias Rieder und Nationalspieler Yasin Ehliz trafen jeweils doppelt. Der ERC Ingolstadt setzte sich mit 7:4 (3:0, 2:2, 2:2) gegen die Augsburg Panthers durch.
Die Fischtown Pinguins Bremerhaven gewannen zwar mit 6:4 (1:1, 2:2, 3:1) bei den Nürnberg Ice Tigers, bleiben aber hinter Berlin zurück. Die letzten Spieltage versprechen somit weiterhin Spannung im Kampf um die Playoff-Plätze.



