NHL-Star Seider sagt für Eishockey-WM zu: „Sieht gut aus“
NHL-Star Seider sagt für Eishockey-WM zu

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft kann bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz auf einen Top-Spieler zurückgreifen. NHL-Star Moritz Seider wird mit hoher Wahrscheinlichkeit im WM-Kader stehen. Der 25-jährige Verteidiger der Detroit Red Wings gab nach dem letzten Testspiel gegen die USA (2:5) Entwarnung: „Es war ein sehr, sehr guter Test. Dem ganzen sollte eigentlich nichts mehr im Weg stehen. Es sieht gut aus.“

Seider gewinnt Wettlauf gegen die Zeit

Seit April absolviert der Weltklasse-Abwehrspieler nach der NHL-Saison und dem Verpassen der Playoffs seine Reha in Mannheim. Es zeichnete sich ein Wettlauf gegen die Zeit ab, den Seider offenbar gewonnen hat. Am Sonntag lief er als Kapitän in seiner ehemaligen Heimat Mannheim auf und wurde zum besten deutschen Spieler gewählt. „Wir haben noch ein paar Tage Zeit. Ich versuche, es jeden Tag ein kleines Stück besser zu machen“, erklärte er.

Bundestrainer schwärmt von Seider

Seider wird am Montag mit der Mannschaft nach Zürich reisen. Am Freitag (16.20 Uhr/ProSieben und Magentasport) wartet mit Finnland der erste starke Gegner auf die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes. Nach den Absagen der Superstars Leon Draisaitl und Tim Stützle ist Seiders Zusage ein wichtiges Zeichen. Bundestrainer Harold Kreis zeigte sich begeistert: „Hervorragend. Moritz ist ein unglaublich ehrgeiziger Spieler. Immer, wenn es machbar ist, macht er es machbar.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Sechs Berliner Meister-Profis im vorläufigen Kader

Neben Seider stoßen sechs Spieler der Eisbären Berlin zum Team: Torhüter Jonas Stettmer, die Verteidiger Eric Mik und Kai Wissmann sowie die Stürmer Frederik Tiffels, Andreas Eder und Manuel Wiederer. Bundestrainer Kreis hat dem Sextett nach dem Titelgewinn der Eisbären einige Tage zur Regeneration geschenkt. Für Andreas Eder wird das WM-Turnier emotional: Sein Bruder Tobias starb im Januar 2025 mit nur 26 Jahren an Speiseröhrenkrebs. Andreas wechselte daraufhin zu den Eisbären Berlin, dem Ex-Club seines Bruders, und wurde Meister.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration