Eisbären-Star Ronning verrät sein Torgeheimnis vor DEL-Finalstart
Ronning: Torgeheimnis mit kurzem Schläger vor DEL-Finale

Vor dem DEL-Endspiel: Eisbären-Star Ronning lüftet sein Torgeheimnis

Die Spannung steigt im deutschen Eishockey: Ab Freitag treffen in der Finalserie der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zwei absolute Schwergewichte aufeinander. Die Eisbären Berlin und die Adler Mannheim liefern sich ab dem 24. April 2026 einen packenden Kampf um die deutsche Meisterschaft. Die Berliner müssen dabei zunächst auswärts ran – das erste Spiel beginnt um 19:30 Uhr und wird bei MagentaSport übertragen. Gespielt wird im Modus „best of seven“, wer also zuerst vier Siege einfährt, darf sich am Ende Deutscher Meister nennen.

Der Torjäger und sein kurzer Schläger

Einer der Schlüsselspieler der Eisbären ist Stürmer Ty Ronning. Der 28-jährige Kanadier hat in dieser Saison einen ausgeprägten Torriecher bewiesen: In 34 Saisonspielen erzielte er beeindruckende 19 Treffer und gab zudem 18 Vorlagen. Jetzt, kurz vor dem Finale, verrät Ronning in einem exklusiven Interview sein persönliches Torgeheimnis.

Der für Eishockey-Verhältnisse mit 1,78 Metern eher kleine Flügelstürmer setzt auf einen ungewöhnlich kurzen Schläger. Mit etwa 1,53 Metern Länge gehört sein Arbeitsgerät zu den kürzesten im gesamten Eisbären-Kader. „Mit einem kurzen Schläger besitzt man ein deutlich besseres Stickhandling“, erklärt Ronning. „Man hat eine bessere Kontrolle über den Puck, kann ihn präziser bewegen und eng führen. Außerdem lässt sich der Puck so effektiver gegen den Druck eines Gegenspielers abdecken und schützen.“

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Materialwart Perschau erklärt die Unterschiede

Eisbären-Materialwart Dirk Perschau (61) kennt die Vorzüge verschiedener Schlägerlängen genau. Er sorgt dafür, dass den Spielern stets ausreichend und optimal angepasstes Material zur Verfügung steht. „Längere Schläger werden meist von Verteidigern bevorzugt, wie beispielsweise von Kai Wissmann mit circa 1,80 Meter“, erläutert Perschau. „Ein längerer Schläger bietet eine größere Reichweite, was besonders in Unterzahlsituationen von Vorteil ist, um Pucks aus der Defensivzone zu fischen. Auch bei kräftigen Schlagschüssen kann ein längerer Schläger mehr Schwung und damit mehr Power generieren.“

Ronning bleibt jedoch bei seiner bewährten Wahl. Sein Vater Cliff Ronning, der selbst 1263 Spiele in der nordamerikanischen NHL absolvierte, drängt ihn zwar immer wieder, noch einige Zentimeter vom Schläger abzusägen. Doch der Eisbären-Star ist überzeugt: „Ich bin einfach daran gewöhnt und glücklich mit der Länge meines Schlägers. Die Tore, die ich damit erziele, sprechen doch für sich!“

Die Eisbären gehen mit viel Selbstvertrauen in die Finalserie. Neben Ronnings Offensivkraft zeigt auch Torhüter Stettmer in diesen Playoffs eine überragende Form. Die Berliner hoffen, dass diese starke Leistung beider Schlüsselspieler den entscheidenden Unterschied im Duell mit Mannheim machen wird.

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