Eishockey-Coup: Spink-Zwillinge wechseln von Schwenningen nach Dresden
Spink-Zwillinge wechseln nach Dresden

Ein sensationeller Transfer-Doppelpack erschüttert das deutsche Eishockey: Die Dresdner Eislöwen haben die Zwillingsbrüder Tylor und Tyson Spink (33) von den Schwenninger Wild Wings verpflichtet. Beide erhalten einen Zwei-Jahres-Vertrag, der sowohl für die DEL als auch die DEL2 Gültigkeit besitzt. Dieser Coup ist umso überraschender, da sich der sportliche Absteiger aus der DEL damit gleich zwei Offensivkräfte sichert, die zweifellos auch in der höchsten Spielklasse mithalten können.

Hintergründe des Transfers

Noch immer ist unklar, ob die Krefeld Pinguine tatsächlich die notwendige Bürgschaft und die Lizenzvoraussetzungen für die DEL erfüllen können. Sollte der DEL2-Meister auf den Aufstieg verzichten, könnten die Eislöwen nachrücken. In diesem Szenario wären die Spink-Brüder eine wertvolle Verstärkung. Tylor Spink kam in der vergangenen Saison als Center in Schwenningen auf 11 Tore und 23 Vorlagen, während sein Bruder Tyson 20 Treffer und 16 Assists erzielte. Auch die Plus-Minus-Statistiken sind beachtlich: Tylor weist in der Hauptrunde eine +4 auf, Tyson eine -1, steigerte sich jedoch in den Playoffs auf eine beeindruckende +10.

Stimmen zum Wechsel

Dresdens Sportchef Jens Baxmann (41) zeigt sich begeistert: „Sie bringen nicht nur enorme Torgefahr und Spielstärke mit, sondern auch Mentalität und Erfahrung. Sportlich wie charakterlich sind sie eine große Bereicherung für unser Team. Dass wir beide Brüder gemeinsam für die Eislöwen gewinnen konnten, ist ein starkes Signal für unseren Standort.“ Tylor Spink ergänzt: „Dresden hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt. Uns war schnell klar, dass bei den Eislöwen viel Leidenschaft und Ehrgeiz spürbar ist. Genau in so einem Umfeld wollen wir spielen und unseren Teil dazu beitragen, die gemeinsamen Ziele zu erreichen.“

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Strategische Bedeutung

Der Transfer ist auch ein cleverer Schachzug: Da beide Brüder bereits sechs Jahre als eines der gefährlichsten Sturmduos in der DEL aktiv waren, könnten sie in naher Zukunft eingebürgert werden. Somit würden sie keine Kontingentstelle besetzen. Damit hält sich Dresden alle Optionen offen, um im Falle eines DEL-Aufstiegs eine konkurrenzfähige Mannschaft zu stellen. In der DEL2 wäre der Doppel-Transfer ohnehin ein klares Bekenntnis zur Meisterschaft.

Abschied aus Schwenningen

Die Wild Wings lassen ihre Spieler nicht ohne Anerkennung ziehen. Geschäftsführer Stefan Wagner erklärt: „Zwei so verdiente Spieler ziehen zu lassen, ist nie angenehm, da über die vielen Jahre auch zwischenmenschliche Beziehungen entstanden sind. Es gab viele Überlegungen, wie wir das Team für die kommende Saison strukturieren wollen. Doch letztlich konnten wir Tylor und Tyson zum jetzigen Zeitpunkt nicht die verlässliche Perspektive bieten, weshalb sie sich nun für den Wechsel entschieden haben.“

Zwillinge bei den Eislöwen: Eine Tradition

Dresden und Eishockey-Zwillinge – das gab es bereits: Nicolas und Samuel Schindler (21) liefen in der Saison 2024/25 für die Eislöwen auf und wurden Zweitliga-Meister. Ein gutes Omen für die Spink-Brüder? Tyson Spink zeigt sich optimistisch: „Wir freuen uns sehr auf Dresden und die neue Herausforderung. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Anfang an offen und professionell. Für uns ist es etwas Besonderes, weiterhin gemeinsam auf dem Eis zu stehen und Teil eines ambitionierten Clubs zu werden. Wir wollen unsere Erfahrung einbringen und alles dafür tun, dass wir als Team erfolgreich sind.“

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