Eishockey-Olympiasieger USA widmen Triumph dem verstorbenen Johnny Gaudreau
USA-Eishockeyteam gedenkt Johnny Gaudreau bei Olympiasieg

Bewegender Olympiasieg: US-Team ehrt verstorbenen Johnny Gaudreau

Die US-amerikanischen Eishockeyspieler haben ihren historischen Olympiasieg bei den Winterspielen in Mailand zu einem ergreifenden Moment des Gedenkens gemacht. Unmittelbar nach dem dramatischen 2:1-Erfolg nach Verlängerung im Finale gegen Kanada widmeten die Athleten ihren Triumph dem im August 2024 verstorbenen Nationalspieler Johnny Gaudreau.

Symbolische Ehrenrunden mit Gaudreaus Trikot

Kapitän Auston Matthews sowie die Teamkollegen Zach Werenski und Matthew Tkachuk drehten direkt nach dem Schlusspfiff mehrere Ehrenrunden auf dem Eis – dabei hielten sie stolz Gaudreaus Trikot mit der charakteristischen Nummer 13 in den Händen. Dieses Trikot war während des gesamten olympischen Turniers ein fester Bestandteil der Mannschaft und hing in jeder Spielvorbereitung sichtbar in der US-Umkleidekabine.

Für das offizielle Siegerfoto holten die Spieler zusätzlich Gaudreaus beiden Kinder, Noa und Johnny Jr., auf die Eisfläche und integrierten sie liebevoll in die jubelnde Mannschaft. „Dass wir diesen Sieg erringen konnten, sein Trikot auf unserem Mannschaftsfoto zu sehen war und seine Kinder dabei sein durften – all das zeigt, wie sehr wir an ihn denken“, erklärte Matthews nach dem emotionalen Finale.

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Gaudreaus Einfluss auf das Team

Der Kapitän betonte weiter: „Es ist einfach etwas ganz Besonderes, wie tiefgreifend Johnny so viele von uns beeinflusst hat. Während des gesamten Turniers war er in unseren Gedanken präsent, und dieser Sieg gehört auch ihm.“ Die Spieler hatten bereits im Vorfeld beschlossen, ihren möglichen Olympiaerfolg dem ehemaligen Teamkollegen zu widmen, der mit nur 31 Jahren bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen war.

Gaudreau und sein jüngerer Bruder Matthew waren im Sommer 2024 beim Radfahren von einem Geländewagen erfasst worden. Der erfahrene NHL-Profi, der in seiner Karriere 763 Spiele absolvierte und dabei 743 Scorerpunkte erzielte, galt als aussichtsreicher Kandidat für das olympische US-Team 2026.

Familie auf der Tribüne

Während des Finalspiels saß Gaudreaus Witwe Meredith gemeinsam mit seinen Eltern Guy und Jane auf der Tribüne der Arena Santagiulia. Zach Werenski, der mit Gaudreau bei den Columbus Blue Jackets zusammengespielt hatte, erklärte die Entscheidung, die Kinder aufs Eis zu holen: „Wir haben darüber gesprochen, als wir seine Familie auf der Tribüne sahen. Wir wollten eigentlich alle mitnehmen, aber aufgrund der Sicherheitsabsperrungen war das schwierig. Daher entschieden wir uns dafür, wenigstens die Kinder zu uns zu holen.“

Diese Geste unterstrich die enge Verbundenheit innerhalb des Teams und die tiefe Wertschätzung für ihren verstorbenen Freund und Kollegen. Der Olympiasieg der USA wurde so nicht nur zu einem sportlichen Höhepunkt, sondern auch zu einem bewegenden Akt der Erinnerung und Würdigung.

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