Personalkrise beim 1. FC Köln: El Mala-Einsatz fraglich, zahlreiche Ausfälle vor Augsburg-Spiel
Die personellen Hiobsbotschaften reißen beim 1. FC Köln in diesen Tagen nicht ab. Vor der nächsten Bundesliga-Partie am Freitagabend gegen den FC Augsburg (20.30 Uhr/Sky) häufen sich die Ausfälle und Fragezeichen im Kader des Traditionsvereins.
El Mala-Einsatz weiterhin ungewiss
Ein Einsatz von Kölns jungem Talent Said El Mala in Augsburg ist nach wie vor fraglich. Trainer Lukas Kwasniok erklärte vor dem Spiel: "Said war am Anschlag und hat über eine Muskelverhärtung geklagt und dann das Training abgebrochen. Wir haben ihn heute drin gelassen. Auch sein Körper muss sich an Bundesliga-Fußball über 90 Minuten gewöhnen. Das ist ein Prozess." Der 19-Jährige könnte damit eine weitere Lücke in der ohnehin angeschlagenen Mannschaft hinterlassen.
Lange Liste an Verletzten
Sicher fehlen werden bereits Alessio Castro-Montes und Linton Maina. Hinzu kommen die zuletzt von Muskelverletzungen geplagten Spieler Joel Schmied, Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen. Neben den beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian ist auch der Einsatz von Denis Huseinbasic fraglich, der das Training wegen Hüftproblemen vorzeitig beenden musste.
Trainer Kwasniok analysiert die Situation
Angesichts der vielen Muskelverletzungen sagte der FC-Coach: "Es gibt eine extreme Häufung, das ist nicht von der Hand zu weisen. Da müssen wir auf Ursachenforschung gehen." Kwasniok verwies auf einen nicht zu unterschätzenden Aspekt: "Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist die Intensität der Bundesliga und unsere Spielart, voll dagegenzuhalten." Trotz der angespannten Personalsituation bleibt der Trainer optimistisch und zitierte einen Spruch, den er auch der Mannschaft mitgeteilt hat: "Schwund macht stärker."
Die Lage beim 1. FC Köln ist damit alles andere als optimal, und die Mannschaft muss in Augsburg unter erschwerten Bedingungen antreten. Die vielen Ausfälle stellen den Verein vor eine große Herausforderung in der laufenden Bundesliga-Saison.



