1:2-Niederlage in Berlin: Auswärtsschwäche des 1. FC Nürnberg hält an
1:2-Niederlage in Berlin: FCN-Auswärtsschwäche hält an

1:2-Niederlage in Berlin: Auswärtsschwäche des 1. FC Nürnberg hält an

Die Auswärtsspiele des 1. FC Nürnberg bleiben weiterhin ein ungelöstes Problem für Trainer Miroslav Klose und sein Team. Auch im Berliner Olympiastadion setzte es für die Franken die nächste Niederlage in der Fremde. Mit einem 1:2 (1:1) bei Hertha BSC – entschieden durch ein spätes Gegentor – bleibt der FCN Letzter der Auswärtstabelle mit einer mageren Punkteausbeute von nur acht Zählern fern der Heimat. Es war erneut ein Spiel, das lange Zeit offen wirkte und am Ende doch kippte.

Hertha dominiert die erste Halbzeit

Hertha BSC bestimmte die erste Halbzeit des Spiels, ohne jedoch ein Chancenfestival abzubrennen. Die Berliner kontrollierten Ball und Tempo, während Nürnberg meist hinterherlief und offensiv kaum in Erscheinung trat. Ein einziger Moment genügte: In der 20. Minute zog Josip Brekalo aus rund 16 Metern flach ab – präzise, unhaltbar, 1:0. Am Ende sollten es zwei Chancen und zwei Tore für ihn werden. Trainer Miroslav Klose kommentierte: "Gerade wenn man unsere erste Halbzeit und das Spiel gegen den Ball sieht, geht der Berliner Sieg in Ordnung. Wir waren mit dem Ball oft viel zu hektisch. Das müssen wir unbedingt verbessern."

Späte Antwort und zähes Mittelfeldduell

Als beide Mannschaften gedanklich schon auf dem Weg in die Kabine waren, kam Nürnberg mit seiner ersten echten Möglichkeit zurück. Eine Flanke segelte in den Strafraum, Tom Baack stieg im Zentrum völlig frei hoch und köpfte zum 1:1 ein (45.+1). Es war sein erstes Tor im FCN-Trikot – schmeichelhaft, aber wirkungsvoll. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie zunächst spürbar. Viel Mittelfeld, viele Zweikämpfe, wenig Strafraumszenen. Nürnberg stand nun kompakter und ließ kaum noch klare Chancen der Berliner zu. Es entwickelte sich ein zähes Spiel, das auf ein Remis hinauszulaufen schien.

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Brekalo hat das letzte Wort

Doch in der Schlussphase nahm die Begegnung noch einmal Fahrt auf. Beide Teams kamen zu Möglichkeiten – und erneut war es Josip Brekalo, der eiskalt blieb. In der 88. Minute nutzte er eine nicht konsequent verteidigte Szene, zog wieder flach ab und traf zum 2:1. Ein spätes Gegentor, das Nürnberg den Punkt kostete. In der Tabelle ändert sich für beide Mannschaften wenig, beide bleiben im Mittelfeld. Dennoch muss Klose trotz eines ordentlichen Vorsprungs auf die Abstiegsplätze wachsam bleiben – vor allem mit Blick auf die anhaltende Auswärtsschwäche.

Reaktionen und Ausblick

Hertha BSC zeigte eine Woche nach der 2:5-Niederlage in Paderborn die gewünschte Reaktion. Für Nürnberg hingegen bleibt die Auswärtsmisere ungelöst. Spieler Finn Becker sagte: "Wenn wir wüssten, warum es auswärts nicht läuft, dann hätten wir hier heute gewonnen. Wir müssen endlich mal das, was wir zu Hause zeigen, auch auswärts auf die Platte bekommen." Die nächste Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich dem FCN bereits im kommenden Auswärtsspiel.

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