Almuth Schult feiert überraschendes Fußball-Comeback - nicht als Torhüterin!
Almuth Schult: Überraschendes Fußball-Comeback als Feldspielerin

Überraschung im Kreispokal: Almuth Schult feiert Comeback als Feldspielerin

Das ist wohl das unerwartetste Comeback der Saison! Almuth Schult, die ehemalige Nationaltorhüterin und heutige ARD-Expertin, ist wieder auf dem Fußballplatz zu sehen. Doch die 34-Jährige überrascht mit einer ungewöhnlichen Position: Statt zwischen den Pfosten steht sie plötzlich auf dem Feld.

Regnerischer Samstag in Thomasburg

Am Samstagnachmittag des 16. März 2026 herrscht regnerisches Wetter in Thomasburg im Landkreis Lüneburg. Auf dem A-Platz treffen die Fußballerinnen der Spielgemeinschaft Thomasburger SV/Barskamp auf die Gäste von Gartow/Breese. Was niemand erwartet hatte: Unter den Gästen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg befindet sich eine absolute Fußball-Legende.

Almuth Schult, Olympiasiegerin von 2016, Europameisterin, Champions-League-Gewinnerin und sechsfache deutsche Meisterin, läuft für die Kreisliga-Mannschaft auf. Die 66-fache Nationalspielerin hatte erst im März 2025 ihr Karriereende verkündet und arbeitet seitdem erfolgreich als TV-Expertin, Podcasterin und Vortragsrednerin.

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Vom Torwart zur Torschützin

Die größte Überraschung: Schult spielt nicht wie erwartet im Tor, sondern als Feldspielerin. Und sie beweist sofort, dass sie auch abseits der Torlinie talentiert ist. Mit einem Kopfball erzielt sie das zwischenzeitliche 1:1 in diesem spannenden Pokal-Duell.

„Ich habe so lange im Tor gestanden, ich wollte jetzt mal was anderes machen. Und bei dem Regen war mir das ganz recht“, erklärt Schult der „Lüneburger Zeitung“. Für die erfahrene Sportlerin war es der erste Einsatz für die Kreisliga-Mannschaft, die aktuell im Tabellenkeller steht.

Familie im Wendland ermöglicht spontane Einsätze

Almuth Schult ist Mutter von vier Kindern, ihre jüngste Tochter kam erst im Oktober 2025 zur Welt. Nach der Geburt ihrer ersten Kinder hatte sie bereits ein erfolgreiches Comeback hingelegt, das sie unter anderem in die USA führte. Mit ihrer Familie wohnt sie im Wendland, ganz in der Nähe von Gartow.

Diese räumliche Nähe und ihre anhaltende Leidenschaft für den Fußball sprechen dafür, dass weitere Überraschungseinsätze der ehemaligen Welttorhüterin des Jahres 2014 möglich sind. Obwohl ihr Team das Spiel mit 3:4 verlor, hat Schult bewiesen, dass sie auch abseits des Tores eine beeindruckende Fußballerin bleibt.

Die achtfache DFB-Pokalsiegerin zeigt damit erneut ihre Vielseitigkeit und Leidenschaft für den Sport, die sie auch nach ihrem offiziellen Karriereende nicht verloren hat. Ein Comeback, das nicht nur die Fans überrascht, sondern auch die Grenzen zwischen Torwart- und Feldspielerpositionen verschwimmen lässt.

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