FSV Altentreptow setzt auf neue Offensivspieler im Kampf gegen die Tormisere
Altentreptow kämpft mit neuen Offensivkräften gegen Tormisere

FSV Altentreptow setzt auf frische Offensivkraft in der Rückrunde

Die Fußballer des FSV Altentreptow haben ihre Vorbereitung auf die zweite Halbserie in der Landesklasse III aufgenommen. Trainer Stefan Gottschalk steht dabei vor ungewöhnlichen Herausforderungen, denn die aktuellen Platzverhältnisse machen ein normales Training nahezu unmöglich.

Katastrophale Vorbereitungsbedingungen behindern die Pläne

„Katastrophe!“ – mit diesem einen Wort beschreibt Stefan Gottschalk die derzeitige Situation. Der 40-jährige Trainer des FSV Altentreptow zeigt sich frustriert über die Trainingsbedingungen. „Draußen ist zurzeit gar nichts möglich, wir spielen ein wenig in der Halle, aber läuferisch können wir kaum etwas trainieren“, erklärt Gottschalk und ergänzt: „Als Trainer habe ich so eine Vorbereitung noch nicht mitgemacht.“

Die Probleme gipfelten in der Absage des ersten geplanten Testspiels gegen den Landesligisten Kickers JuS. Beide Plätze auf der Anlage des FSV sind derzeit unbespielbar, was Gottschalk pessimistisch stimmt, ob die weiteren Vorbereitungsspiele tatsächlich ausgetragen werden können. Geplant sind noch Begegnungen gegen den SV Gützkow am 21. Februar und den SV Neuenkirchen eine Woche später.

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Fünf Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter

Zum Rückrundenauftakt am 7. März empfängt der FSV Altentreptow den Lübzer SV. Aktuell belegen die Treptower den fünften Platz in der Staffel III der Landesklasse und liegen damit fünf Punkte hinter dem Tabellenführer FC Seenland Warin zurück. Eine bessere Ausgangsposition für die Rückrunde hatte sich die Mannschaft im letzten Punktspiel des Vorjahres verspielt, als sie beim SV Rogeez mit 1:3 unterlag.

Genau dieses Spiel verdeutlichte die größte Schwäche des FSV in der ersten Halbserie: die mangelhafte Chancenverwertung. „Das ist unser ganz großes Problem. In Rogeez müssen wir bis zur Halbzeit mindestens vier Tore schießen, stattdessen gehen wir mit einem 0:1 in die Pause“, analysiert Trainer Gottschalk. Mit lediglich 25 Treffern gehört Altentreptow zu den offensiv schwächsten Teams der gesamten Landesklasse III.

Wintertransfer: Zwei Neue für die Offensive

Um die Tormisere zu beheben, hat der FSV Altentreptow im Winter zwei neue Offensivspieler verpflichtet. Denny Dekrell kehrte nach Stationen beim TSV Friedland und dem 1. FC Neubrandenburg zurück zum FSV. Zusätzlich verstärkt Toby Quast, der vom Kreisoberligisten SV Grün-Weiß Teetzleben wechselte, die Angriffsreihe.

„Denny kennen wir ja alle hier, er hat einen guten Abschluss. Toby habe ich erst ein-, zweimal im Training gesehen“, sagt Stefan Gottschalk über die Neuzugänge. „Wir hoffen, dass sie Tempo und Torgefahr in unser Spiel bringen, uns weiterhelfen.“

Im Gegenzug hat Tobias Krause den Verein verlassen. Der Spieler begründet seinen Wechsel zum Kreisligisten SV Feldberg mit mangelnder Zeit aufgrund seiner Berufsausbildung. „Um Tobi ist es schade, für mich war er der schnellste Spieler in unserer Liga“, bedauert Trainer Gottschalk den Abgang.

Die Hoffnungen in Altentreptow ruhen nun auf den neuen Offensivkräften, die dem Team in der Rückrunde zu mehr Treffsicherheit verhelfen sollen. Ob dies gelingt, wird sich ab dem 7. März zeigen, wenn der FSV in die zweite Halbserie startet und den angestrebten Aufstieg in die Landesliga weiter verfolgt.

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