Leverkusens Talent Axel Tape: Spielpraxis in der U19 vor Champions-League-Comeback
Axel Tape: Leverkusens Plan mit U19-Einsätzen vor Comeback

Leverkusens junger Franzose: Axel Tape sammelt in der U19 wichtige Spielpraxis

Am Samstag verfolgten 120 Zuschauer am Mainzer Bruchweg ein spektakuläres 3:3-Unentschieden in der DFB-Nachwuchsliga der A-Junioren zwischen Mainz 05 und Bayer Leverkusen. In diesem Spiel stand über die volle Spielzeit ein besonderer Akteur auf dem Platz: Axel Tape, der 18-jährige Verteidiger aus Frankreich, der im Sommer 2025 ablösefrei von Paris Saint-Germain nach Leverkusen wechselte.

Dritter Einsatz im Nachwuchs nach Youth-League-Auftritten

Für den jungen Franzosen war es bereits das dritte Spiel für den Leverkusener Nachwuchs in dieser Saison. Zuvor hatte er in der Youth League beim 2:3 in Villarreal und beim 4:1 gegen Paderborn jeweils 78 Minuten gespielt – mal auf der Doppel-Sechs, mal in der Abwehr. Besonders seine Leistung in Villarreal soll beim spanischen Gegner großen Eindruck hinterlassen haben, weshalb Leverkusen ihn extra für dieses Spiel einfliegen ließ, um die Chancen aufs Weiterkommen zu erhöhen.

In der Gruppe A der Nachwuchsliga steht die Werkself nach zwei Spielen mit vier Punkten an der Tabellenspitze, doch für Axel Tape geht es aktuell um etwas anderes: die Rückkehr zur vollen Wettkampfhärte nach einer schweren Verletzung.

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Verletzungsrückschläge verzögern Profi-Comeback

Der Junioren-Nationalspieler konnte im Jahr 2026 noch keine Einsatzminuten bei den Profis verbuchen. Sein letzter Einsatz datiert vom 20. Dezember 2025, als er beim 3:1-Sieg in Leipzig in der 77. Minute eingewechselt wurde. Beim 4:0-Erfolg gegen den FC St. Pauli am vergangenen Samstag fehlte er im Bundesliga-Aufgebot – stattdessen lief er mit der U19 in Mainz auf.

Der Grund: Tape erlitt am 1. Oktober 2025 beim 1:1 gegen Eindhoven eine schwere Oberschenkelverletzung, von der er sich nur langsam erholt. Immer wieder musste er kleinere Rückschläge hinnehmen, besonders zu Beginn des neuen Kalenderjahres.

Sportdirektor Rolfes: „Spielpraxis ist ganz wichtig für ihn“

Sportdirektor Simon Rolfes (44) erklärte auf Nachfrage: „Wir haben uns dazu entschieden, dass Axel bei der U19 Spielpraxis bekommen soll. Das ist ganz wichtig für ihn.“ Gleichzeitig betonte Rolfes das unbestrittene Potenzial des jungen Verteidigers, der bei Trainer Kasper Hjulmand (53) bisher außen vor blieb.

Die Strategie scheint aufzugehen: Schon am Mittwoch soll Tape wieder zum Profikader gehören, wenn Leverkusen in der Champions League zum Play-off-Hinspiel bei Olympiakos Piräus antritt. Das Team trainiert am Dienstagvormittag noch in Leverkusen, bevor es um 13:50 Uhr nach Griechenland aufbricht.

Für den talentierten Franzosen bedeutet dies den nächsten Schritt auf seinem Weg zurück in die erste Mannschaft – gestärkt durch die wertvollen Spielminuten in der Nachwuchsliga.

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