Basler sagt HSV-Einladung nach kontroversen Aussagen über Frauenfußball ab
Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Mario Basler hat eine Einladung des Hamburger SV zum DFB-Pokal-Viertelfinalspiel der Frauen gegen den FC Bayern München abgelehnt. Dies erfolgte nachdem der 57-Jährige in einem Podcast des Südwestrundfunks herablassende Bemerkungen über den Frauenfußball getätigt hatte.
Die umstrittenen Äußerungen und die Reaktion des HSV
In der Podcast-Reihe äußerte sich Basler abwertend über den Frauenfußball und stellte dessen sportlichen Wert in Frage. Daraufhin reagierte der Hamburger SV prompt und lud den Ex-Profi über einen Instagram-Post zum bevorstehenden Pokalspiel ein. „Statt lange zu diskutieren, laden wir dich einfach ein“, hieß es in der Nachricht der Hamburgerinnen. „Komm doch zu unserem DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den FC Bayern München. Große Bühne, großer Sport – und wir wetten, nach 90 Minuten (oder mehr) siehst du den Frauenfußball mit anderen Augen.“
Terminkollision als Grund für die Absage
Das Spiel findet am Mittwoch um 18.30 Uhr statt, doch Basler hat für diesen Abend bereits andere Verpflichtungen. „Ich habe leider keine Zeit“, erklärte der frühere Spieler von Werder Bremen und dem FC Bayern München gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“. Er tritt zeitgleich mit seiner Show „Basler ballert“ im Stadttheater Euskirchen auf, was eine Teilnahme am Fußballereignis unmöglich macht.
Die anhaltende Debatte um Frauenfußball
Dieser Vorfall unterstreicht erneut die kontroverse Diskussion um die Anerkennung und Wertschätzung des Frauenfußballs in Deutschland. Trotz der Absage bleibt die Einladung des HSV ein symbolischer Akt, der auf die wachsende Bedeutung und Qualität des Frauenfußballs hinweist. Die Hamburgerinnen hoffen weiterhin, dass solche Begegnungen dazu beitragen können, Vorurteile abzubauen und den Sport in einem neuen Licht zu präsentieren.



