FC Bayern: Harry Kane blickt zuversichtlich auf Champions-League-Kracher gegen Real Madrid
Bayern-Kane: Zuversicht vor Real-Duell trotz Historie

FC Bayern: Kane blickt mit breiter Brust auf Real-Duell

Die jüngste Historie spricht eindeutig gegen den FC Bayern München, doch die Münchner zeigen sich vor dem Viertelfinal-Kracher in der Champions League gegen Real Madrid voller Zuversicht und Selbstvertrauen. Die sogenannte „schwarze Bestie“ in den königlich weißen Trikots jagt dem Torgaranten Harry Kane keinen Schrecken ein, obwohl er ihre schmerzhaften Krallen bereits selbst zu spüren bekam.

„Wir haben vor niemandem Angst“ – Kanes klare Botschaft

„Wir haben vor niemandem Angst“, erklärte der englische Stürmer mit fester Stimme und blickte voller Revanchegelüste auf das anstehende Duell. Waren einst die Bayern die gefürchtete „Bestia Negra“ für die Königlichen, hat sich dieses Verhältnis in den vergangenen Jahren komplett gedreht. Nach vier bitteren Niederlagen im ewigen Gigantenduell der Königsklasse will der deutsche Rekordmeister nun endlich wieder die Oberhand gewinnen.

„Diese Nacht“, erinnerte sich Kane an das unglückliche Halbfinal-Aus 2024 gegen Real Madrid, „war wirklich schwer zu verkraften, wir waren so nah dran am Finale.“ Doch wie bereits in den Halbfinalspielen 2014 und 2018 sowie im Viertelfinale 2017 hieß es auch vor zwei Jahren erneut: Endstation Madrid. Die Statistik lastet schwer auf den Schultern der Münchner.

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Sportvorstand Eberl: „Zeit, dass sich die Statistik ändert“

Sportvorstand Max Eberl betonte mit Nachdruck: „Es ist Zeit, dass sich die Statistik mal ändert.“ Vorstandschef Jan-Christian Dreesen sieht für das „epische Duell“ mit dem Hinspiel am 7. April im Santiago Bernabéu und dem Rückspiel am 15. April in München „keinen klaren Favoriten“. Die souveränen Erfolge im Achtelfinale gegen Dortmund-Schreck Atalanta Bergamo mit 6:1 und 4:1 hätten jedoch „eine Menge Vertrauen“ im Team geschaffen.

Trainer Vincent Kompany äußerte allerdings Respekt vor dem besonderen Champions-League-Gen des spanischen Rekordmeisters. „Bei Real Madrid ist es immer so: Wenn das Niveau höher wird, werden sie auch besser“, analysierte der Belgier. Tatsächlich absolvieren die Königlichen keine berauschende Saison, liegen in der Liga vier Punkte hinter Erzrivale FC Barcelona, schieden im Pokal gegen Zweitligist Albacete aus und trennten sich von Coach Xabi Alonso. Doch sobald die Königsklassen-Hymne ertönt, sind Superstars wie Kylian Mbappé und Vinicius Junior stets präsent, wie im Viertelfinale gegen Manchester City zeigte.

Körperliche Verfassung als Schlüsselfaktor

„Es wird ein hartes Spiel“, räumte Kane ein, der im Rückspiel gegen Atalanta mit seinen Toren Nummer 49 und 50 in der Champions League früh die letzten winzigen Zweifel am Weiterkommen zerstreut hatte. „Real hat über die Jahre hinweg bewiesen, wie schwer sie zu bespielen sind.“ Wie 2024, als die Bayern nah dran waren, Madrid endlich wieder zu knacken.

Damals, so erinnerten sich die Münchner, waren neben strittigen Schiedsrichterentscheidungen auch der eigene körperliche Zustand ausschlaggebend. Kane hatte Rückenprobleme, andere Stars waren angeschlagen. „Jetzt“, betonte der Stürmer, „sind wir in deutlich besserer Verfassung.“ Um diesen Zustand zu erhalten, schont Kompany die Kräfte seiner Spieler, wo immer es möglich ist.

Gegen Atalanta kamen deshalb die Youngster Deniz Ofli (18) und Filip Pavic (16) zu ihren Profidebüts, wobei Letzterer als jüngster Münchner überhaupt in der Champions League auflief. Aus demselben Grund haben die Bayern mit Bundestrainer Julian Nagelsmann vereinbart, dass dieser beim Länderspielstart ins WM-Jahr Ende März auf Jamal Musiala verzichten wird.

„Diese Pause“, sagte Dreesen über den lange verletzten Zauberfuß, der aktuell an Problemen mit dem Sprunggelenk laboriert, „tut ihm jetzt wirklich gut. Ich bin absolut sicher, dass wir mit ihm noch rechnen können – hoffentlich dann auch im Halbfinale.“ Nach dem erhofften Sieg über die gefürchtete „Bestie“ Real Madrid.

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