FC Bayern auf Rekordkurs: 4:0-Sieg gegen Union Berlin bringt ewigen Torrekord in Reichweite
Der FC Bayern München hat mit einem souveränen 4:0 (2:0)-Erfolg gegen Union Berlin einen wichtigen Schritt in Richtung eines historischen Torrekords gemacht. Der Rekordmeister stockte sein Saisonkonto auf 97 Treffer auf und nähert sich damit dem legendären Rekord von 101 Toren aus der Bundesligasaison 1971/72 deutlich an.
Schwieriger Start und Doppelschlag vor der Pause
Gegen das gut organisierte Abwehrbollwerk der Berliner taten sich die Münchner in der Anfangsphase überraschend schwer. Gute Torchancen blieben zunächst Mangelware, bis der FC Bayern kurz vor der Halbzeitpause einen entscheidenden Doppelschlag landete. Michael Olise traf in der 43. Minute mit einem sehenswerten Schlenzer von der rechten Seite zur Führung. Nur wenige Minuten später, in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, nutzte Serge Gnabry einen Fehler von Union-Keeper Frederik Rönnow zum 2:0.
Kane und Gnabry setzen nach der Pause den Schlusspunkt
Nach der Pause ließen die Bayern keine Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Superstar Harry Kane erhöhte in der 49. Minute mit seinem bereits 31. Bundesligator dieser Saison auf 3:0. Der Engländer traf dabei präzise von der Strafraumgrenze. Serge Gnabry komplettierte sein Doppelpack in der 67. Minute nach einem geblockten Schuss von Olise, der den Angriff mit einem feinen Trick eingeleitet hatte.
Historische Chance auf Torrekord
Mit nun 97 Saisontreffern und noch sieben verbleibenden Spieltagen hat der FC Bayern realistische Chancen, den fast 55 Jahre alten Torrekord zu brechen. „Ein ewiger Rekord ist dem FC Bayern kaum mehr zu nehmen“, kommentierten Experten nach dem Spiel. Die Münchner zeigten gegen Union Berlin erneut ihre offensive Stärke und Effizienz vor dem Tor.
Personelle Veränderungen und Debütant
Auf personeller Ebene musste Trainer Vincent Kompany kurzfristig auf Mittelfeldspieler Aleksandar Pavlovic verzichten, der mit Hüftproblemen ausfiel. Positiv war dagegen die Rückkehr von Michael Olise und Joshua Kimmich, die zuvor in der Champions League gesperrt waren. In der Schlussphase feierte zudem der deutsche U17-Nationalspieler Erblin Osmani sein Profidebüt für die Bayern. Der erst 16-jährige Osmani wurde damit zum zweitjüngsten Bayern-Spieler in der Bundesliga überhaupt.
Tabellenführung weiter ausgebaut
Sportlich blieben die Münchner mit diesem Sieg weiter klar auf Meisterschaftskurs. Der Vorsprung auf Verfolger Borussia Dortmund wurde zunächst auf zwölf Punkte ausgebaut, wobei der BVB im Abendspiel gegen den Hamburger SV noch nachlegen konnte. Die Bayern agierten von Beginn an dominant und ließen den Gästen kaum Spielanteile, auch wenn die ersten konkreten Torchancen etwas auf sich warten ließen.
Insgesamt präsentierte sich der FC Bayern in gewohnter Offensivstärke und machte einen weiteren Schritt in Richtung eines historischen Saisonrekords, der seit über fünf Jahrzehnten Bestand hat.



