Luis Díaz, Starstürmer des FC Bayern München, hat nach dem WM-Aus mit Kolumbien bittere Tränen vergossen. Im Viertelfinale der Weltmeisterschaft unterlag Kolumbien der Schweiz im Elfmeterschießen mit 3:4, nachdem es nach Verlängerung 1:1 gestanden hatte. Díaz, der in der regulären Spielzeit den Treffer zum 1:0 für Kolumbien erzielte, war am Ende sichtlich emotional und weinte auf dem Rasen.
Díaz trifft, aber Kolumbien scheitert vom Punkt
Der 27-jährige Angreifer brachte Kolumbien in der 67. Minute in Führung, doch die Schweiz glich in der 89. Minute durch einen Treffer von Manuel Akanji aus. Im Elfmeterschießen verwandelte Díaz seinen Versuch, doch die Fehlschüsse seiner Teamkollegen besiegelten das Aus. Der Schweizer Torwart Gregor Kobel parierte zwei Elfmeter und wurde zum Helden.
Für Díaz ist es das zweite große Turnier, das mit einer Enttäuschung endet. Bereits bei der Copa América 2024 war Kolumbien im Halbfinale ausgeschieden. Der Bayern-Star, der für eine Ablösesumme von rund 85 Millionen Euro nach München gewechselt war, hatte große Hoffnungen in die WM gesetzt. „Luis ist am Boden zerstört. Er hat alles für das Team gegeben, aber manchmal reicht es nicht“, sagte ein Teamsprecher nach dem Spiel.
Schweiz feiert, Bayern-Star leidet
Während die Schweiz den Einzug ins Halbfinale bejubelte, war die Enttäuschung bei Kolumbien riesig. Díaz wurde von Mitspielern getröstet, konnte sich aber kaum beruhigen. Die Bilder des weinenden Stars gingen in den sozialen Medien viral. Bayern-Trainer Vincent Kompany äußerte sich unterstützend: „Luis ist ein Kämpfer. Er wird sich davon erholen und stärker zurückkommen.“
Für den FC Bayern ist die vorzeitige Rückkehr von Díaz ein kleiner Rückschlag, da der Verein auf seine Torgefahr angewiesen ist. Díaz erzielte in der vergangenen Saison 22 Tore in 34 Pflichtspielen und war einer der Schlüsselspieler im System von Kompany. Nun muss er sich erst einmal von der emotionalen Niederlage erholen, bevor er sich auf die neue Saison vorbereiten kann.



