Torwart-Alarm beim FC Bayern: Neuer und Urbig fallen aus – Prescott als Notlösung?
Die Vorbereitung auf das entscheidende Champions-League-Achtelfinal-Rückspiel gegen Bergamo am Mittwoch wird beim FC Bayern München von einer schwerwiegenden Torwart-Krise überschattet. Sowohl Stammkeeper Manuel Neuer als auch Ersatztorwart Jonas Urbig sind verletzt und konnten am Montagstraining nicht teilnehmen.
Verletzungspech trifft Bayern-Keeper
Der 39-jährige Manuel Neuer leidet unter einem Faserriss, der ihn voraussichtlich mehrere Wochen außer Gefecht setzen wird. Sein direkter Vertreter, der 22-jährige Jonas Urbig, erlitt bei einem Trainingsunfall eine Gehirnerschütterung und muss eine Zwangspause einlegen. Diese doppelte Ausfallmeldung stellt die Münchner vor ein enormes Problem, nur zwei Tage vor dem europäischen Topspiel.
Notlösung aus der Jugend?
Intern diskutieren die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters nun über eine ungewöhnliche Lösung: Der erst 16-jährige Leonard Prescott aus der U19-Mannschaft könnte überraschend im Tor der Bayern stehen. Der junge Torhüter absolvierte am Montag Teile des Profi-Trainings und hinterließ einen soliden Eindruck bei Trainer und Staff.
Die Situation ist brisant: Sollte Prescott tatsächlich im Champions-League-Spiel eingesetzt werden, wäre er einer der jüngsten Torhüter in der Geschichte des Wettbewerbs. Die Bayern-Führung steht vor einer schwierigen Entscheidung zwischen Erfahrung und jugendlichem Talent.
Training gibt erste Hinweise
Beobachtungen aus dem Montagstraining deuten darauf hin, dass die medizinische Abteilung von Bayern München intensiv an der Rehabilitation beider verletzter Torhüter arbeitet. Neuer absolvierte isolierte Übungen, während Urbig unter strenger Beobachtung stand. Eine Einsatzfähigkeit bis Mittwoch erscheint bei beiden jedoch äußerst unwahrscheinlich.
Die kommenden Stunden werden entscheidend sein für die Personalplanung der Bayern. Sollte keine der verletzten Torhüter überraschend fit werden, bleibt nur die Wahl zwischen Prescott und anderen Notlösungen. Die Spannung im Bayern-Lager ist spürbar, denn das Achtelfinal-Rückspiel gegen Bergamo könnte über das weitere CL-Schicksal der Münchner entscheiden.



