Bayerns Rot-Rüpel: Nicolas Jackson sieht bereits dritte Rote Karte in zehn Monaten
Bayerns Rot-Rüpel: Jackson mit dritter Roter Karte

Bayerns Rot-Rüpel: Nicolas Jackson mit dritter Rote-Karte-Entgleisung

Immer wieder gerät Nicolas Jackson (24) durch brutale Fouls in die Schlagzeilen. Beim 1:1-Unentschieden von Bayern München gegen Bayer Leverkusen am Samstagabend sah der Stürmer in der 42. Spielminute die Rote Karte – bereits seine dritte innerhalb von nur zehn Monaten. Schiedsrichter Christian Dingert (45) zeigte zunächst Gelb für den heftigen Tritt auf den Knöchel von Leverkusen-Star Martin Terrier (29), korrigierte seine Entscheidung nach VAR-Einsicht jedoch zu Recht auf Rot.

Brutaler Tritt mit Verletzungsgefahr

Die Szene war eindeutig: Jackson grätschte spät und mit voller Härte in den Knöchelbereich von Terrier, der großes Glück hatte, das Spiel fortsetzen zu können. Die VAR-Überprüfung bestätigte die Gefährlichkeit des Fouls und die damit verbundene Verletzungsgefahr für den Leverkusen-Spieler. Für Jackson war es in seinem 25. Bundesliga-Spiel für den Deutschen Meister der erste Platzverweis, doch die Vorgeschichte spricht Bände.

Dreifache Rot-Karten-Serie innerhalb kurzer Zeit

Die aktuelle Rote Karte passt perfekt in das Negativ-Bild des senegalesischen Stürmers der letzten Monate. Bereits im Jahr 2025 sah Jackson zweimal Rot während seiner Zeit bei Chelsea London:

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  • Am 20. Juni 2025 bei der Klub-Weltmeisterschaft in den USA nach einem harten Tritt mit der offenen Sohle auf das Schienbein von Flamengo-Spieler Ayrton (28)
  • Am 11. Mai 2025 in der Premier League für einen fiesen Ellbogencheck gegen Newcastle-Verteidiger Sven Botman (26)

Anfang September 2025 wechselte Jackson für eine Leihgebühr von 16,5 Millionen Euro (inklusive einer Kaufoption über 65 Millionen Euro) nach München. Bei allen drei Platzverweisen der vergangenen zehn Monate sah Jackson seine Gegenspieler kommen – von unabsichtlichen Aktionen kann also nicht die Rede sein.

Eberl verteidigt trotzdem seinen Stürmer

Bayern-Sportvorstand Max Eberl (52) zeigte sich nach dem Spiel überraschend verständnisvoll: „Im Fußball geht es so schnell: Du hast gegen Gladbach ein Tor und gegen Atalanta ein sehr ordentliches Spiel gemacht. Und drei Tage später bist du der Depp, weil du eine Rote Karte kassierst – im Willen, einen Zweikampf zu führen, in dem er zu spät kommt und den Knöchel trifft.“

Trotz der disziplinarischen Probleme betonte Eberl: „Wir sind sehr, sehr froh, dass Nico bei uns ist. Er hat uns immer wieder geholfen und er wird uns auch noch zum Ende der Saison helfen mit seinen Minuten.“ Diese Aussage erscheint angesichts von Jacksons bisheriger Bilanz bei den Bayern – sieben Tore und drei Vorlagen in 25 Einsätzen – durchaus überraschend.

Fragwürdige Bilanz trotz Offensivbeiträgen

Obwohl Jackson mit seinen sieben Treffern und drei Torvorlagen durchaus offensive Impulse setzen konnte, überschatten die wiederholten Platzverweise seine Leistungen. Der brutale Tritt gegen Terrier erwies sich erstmals als echter Bärendienst für die Münchner, die auf den Stürmer in den kommenden Spielen verzichten müssen. Die Frage bleibt, ob sich die riskante Spielweise des Senegalesen auf Dauer mit den Ansprüchen des Rekordmeisters vereinbaren lässt.

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