Bizarre Handball-Szene bei RB Leipzigs Sieg: Baumgartner sorgt für Aufregung in Köln
Bizarre Handball-Szene bei RB Leipzigs Sieg in Köln

RB Leipzig gewinnt mit Kontroversen: Baumgartner-Doppelpack und bizarre Handball-Szene

RB Leipzig hat beim 1. FC Köln mit 2:1 (1:0) gewonnen und sich damit in der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur gebracht. Die Partie im ausverkauften Müngersdorfer Stadion vor 49.000 Zuschauern war jedoch von einer äußerst kuriosen und diskussionswürdigen Szene geprägt, die sich um den zweifachen Torschützen Christoph Baumgartner entspann.

Baumgartner als Matchwinner und Kontroversen-Auslöser

Der österreichische Angreifer erzielte beide Treffer für die Leipziger in der 29. und 56. Minute und kehrte damit nach einer Gelbsperre beim 1:2 gegen Mainz zurück in die Startformation. Doch nicht nur seine Torqualitäten bestimmten das Spielgeschehen. In der Schlussphase verhinderte Baumgartner mit einer höchst umstrittenen Aktion einen möglichen Ausgleichstreffer der Kölner.

Die umstrittene Szene: Kurz vor der Torlinie klärte der RB-Star einen Ball mit der Hand, was zunächst nach einem klaren Elfmeter roch. Baumgartner bejubelte seine Rettungstat enthusiastisch, während die Kölner Spieler vehement protestierten. Schiedsrichter Frank Willenborg wurde vom Video-Assistenten an die Seitenlinie geschickt, um die Situation zu überprüfen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Letztlich entschieden die Unparteiischen, dass im Vorfeld der Szene eine Abseitsstellung vorlag, weshalb kein Strafstoß gegeben wurde. Diese Entscheidung sorgte für weiteres Aufsehen und Diskussionsstoff in den sozialen Medien und Expertenkreisen.

Spielverlauf und weitere Highlights

Für den 1. FC Köln erzielte Jan Thielmann in der 51. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich, was jedoch nicht zum Punktgewinn reichte. Der Aufsteiger von Trainer Lukas Kwasniok muss nun mit nur noch vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz in die Karnevalswoche starten.

Bei RB Leipzig feierte U21-Vizeeuropameister Brajan Gruda sein Debüt für die Sachsen. Der Leihspieler von Brighton & Hove Albion rückte direkt in die Startelf und zeigte vielversprechende Ansätze. Trainer Ole Werner zeigte sich vor dem Spiel bei DAZN überzeugt: „Er passt perfekt zu RB Leipzig und verstärkt uns nochmal.“

Auch Benjamin Henrichs feierte nach seinem Achillessehnenriss und drei Kurzeinsätzen sein Startelf-Comeback. Auf Kölner Seite stand Said El Mala erneut in der Anfangsformation, während Linton Maina (Rippenprellung) und Alessio Castro-Montes (Muskelverletzung) fehlten.

Trainerstatements und Ausblick

Kölns Trainer Lukas Kwasniok hatte vor dem Spiel betont, dass der Karneval für seine Mannschaft keine Rolle spielen dürfe: „Das interessiert mich heute einen feuchten Bums“, erklärte er und gab seiner Mannschaft einen klaren Matchplan mit. Nach den Heimsiegen gegen Mainz und Wolfsburg hoffte er auf den dritten Erfolg in Folge, was jedoch nicht gelang.

RB Leipzig klettert mit dem Sieg auf Rang vier der Bundesliga-Tabelle und geht mit gestärktem Selbstvertrauen in das DFB-Pokal-Viertelfinale am Mittwoch beim FC Bayern München. Die Leipziger hatten zuvor nur sieben Punkte aus sieben Ligaspielen geholt und konnten damit ihre durchwachsene Form der letzten Wochen überwinden.

Die Partie bot neben der kontroversen Handball-Szene weitere spannende Momente: Romulo traf für Leipzig in der 6. Minute den Pfosten, während Antonio Nusa in der 84. Minute das 3:1 ebenfalls am Pfosten verfehlte. Kölns Jan Thielmann erzielte seinen Treffer im Fallen und setzte den Ball unhaltbar für RB-Keeper Peter Gulácsi in den linken Winkel.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration