Blaswich warnt vor Olympiakos-Standards: 'Monster mit Turban' im Anflug
Blaswich warnt vor Olympiakos-Standards: 'Monster mit Turban'

Bayer Leverkusen vor entscheidendem Champions-League-Duell gegen Olympiakos Piräus

Zum dritten Mal innerhalb von nur fünf Wochen steht für Bayer Leverkusen am Dienstagabend (21 Uhr, PRIME) ein Aufeinandertreffen mit Olympiakos Piräus auf dem Programm. Nach einer 0:2-Niederlage in der Gruppenphase der Champions League und einem 2:0-Erfolg im Play-off-Hinspiel in Griechenland will die Werkself nun den 2:0-Vorsprung im heimischen BayArena verteidigen und den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen.

Blaswich mahnt zur Vorsicht bei Standardsituationen

Torwart Janis Blaswich (34) betont zwar den Vorteil, dass man den Gegner bereits aus der Gruppenphase kenne, warnt aber gleichzeitig vor einer zu großen Selbstsicherheit. „Der Fokus wird ganz klar sein, dass wir nicht in den Köpfen haben, wie das Hinspiel ausgegangen ist“, erklärt der Bayer-Keeper. Besondere Aufmerksamkeit müsse dem Bereich der Standardsituationen gewidmet werden.

Trainer Kasper Hjulmand (53) unterstreicht diese Einschätzung: „Wir haben darüber gesprochen und es trainiert. Olympiakos ist ein Top-Gegner bei Standards. Die effektive Spielzeit in den beiden Spielen gegen sie lag bei nur 45 Minuten. Standards haben Priorität für sie, deswegen ist es sehr wichtig, so wenig Standards wie möglich zuzulassen.“

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„Monster mit Turban“ als besondere Gefahr

Blaswich beschreibt die Standards von Olympiakos als besonders gefährlich: „Die Hereingaben sind sehr gut, und sie haben ein paar Monster als Kopfballspieler. Die werfen sich gerne auch mit einem Turban am Kopf hinein und wollen Tore erzielen.“ Damit spielt der Torhüter insbesondere auf Verteidiger Lorenzo Pirola (24) an, der sich im Hinspiel eine Platzwunde zuzog und mit Kopfverband weiterspielte.

Pirola reiste ebenso wie Ex-Leverkusener Panagiotis Retsos (27) mit nach Leverkusen und wird voraussichtlich in der Startformation der Griechen stehen. Im ersten Ligaduell erzielte Piräus bereits in der 2. Minute nach einem Eckball das 1:0, und auch im Play-off-Hinspiel führte ein Freistoß beinahe zur frühen Führung, bevor der VAR das Tor wegen Abseitsstellung annullierte.

Leverkusen setzt auf eigene Stärken

Trotz der Warnungen zeigt sich Blaswich zuversichtlich: „Wir sind sehr gut auf Olympiakos vorbereitet, wir haben sicherlich auch Größe und sehr gute Kopfballspieler in der Mannschaft, sodass wir dadurch auch offensiv gefährlich werden.“ Im Hinspiel hatte Patrik Schick (30) einen Eckball von Alejandro Grimaldo (30) mit dem Kopf zum wichtigen 2:0 verwandelt.

„Die Größe können wir auch defensiv nutzen“, ergänzt Blaswich. Damit verweist er auf die Möglichkeit, die körperliche Präsenz der Leverkusener Spieler sowohl in der Offensive als auch in der Defensive gewinnbringend einzusetzen.

Das Rückspiel verspricht somit ein taktisch hochinteressantes Duell zu werden, bei dem Standardsituationen eine entscheidende Rolle spielen könnten. Leverkusen will den Heimvorteil nutzen und den Weg ins Achtelfinale der Champions League ebnen.

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