Werder Bremens Boniface erhält spezielle Streichel-Einheit im Training vor Comeback
Boniface: Streichel-Einheit im Werder-Training vor Comeback

Werder Bremens Boniface erhält spezielle Streichel-Einheit im Training vor Comeback

Nach seiner schweren Knieoperation mit einem Knorpelschaden schien ein Comeback von Victor Boniface bis Ende März nahezu unmöglich. Doch der 25-jährige Werder-Stürmer, der von Bayer Leverkusen ausgeliehen ist, steht nun kurz vor seiner Rückkehr auf den Platz. Trotz seines aktuellen Übergewichts bereitet er sich intensiv auf sein Debüt in der Bundesliga vor.

Emotionale Unterstützung im Kreisspiel

Beim Training am Mittwoch fiel besonders die emotionale Unterstützung für Boniface auf. Während des Rondo-Spiels feuerten ihn die Co-Trainer mit ermutigenden Rufen wie „Bravo, Boni!“ an. Diese Streichel-Einheit kam genau zum richtigen Zeitpunkt, denn der nigerianische Angreifer kann nach seiner langen Verletzungspause jeden Zuspruch gebrauchen.

Ursprünglich war eine Nominierung für das Nord-Derby gegen den HSV im Gespräch, doch ein mehrtägiger Infekt durchkreuzte diese Pläne. Trainer Daniel Thioune erklärte anschließend, dass Boniface trotzdem beim Abschlusstraining dabei war und sogar ein Tor erzielte. Beim jüngsten Training blieb der Stürmer im Abschlussspiel zwar torlos, dafür erhielt er die wichtige mentale Unterstützung.

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Zeitplan für das Comeback

Ob Boniface bereits am Sonntag beim Auswärtsspiel in Stuttgart zum Kader gehören wird, steht noch nicht fest. Eher plant Thioune einen Einsatz als Last-Minute-Joker beim Heimspiel gegen Augsburg am 2. Mai. Das wäre dann die erste Nominierung seit der Derby-Niederlage am 7. Dezember in der Hinrunde.

Neben Boniface fehlten beim Training am Mittwoch auch Felix Agu mit muskulären Problemen und Leonardo Bittencourt mit Oberschenkelbeschwerden. Niklas Stark trainierte innen, während Derby-Held Jens Stage nur teilweise am Mannschaftstraining teilnahm.

Langer Weg zurück

Der Weg zurück war für Boniface besonders schwer. Der ehemalige Torjäger von Bayer Leverkusen, der 2024 noch als Doppelpack-Stürmer glänzte, musste eine monatelange Rehabilitation nach seiner Knieoperation überstehen. Dass er überhaupt wieder für einen Spieltagskader in Frage kommt, galt lange Zeit als illusorisch.

Nun zeigt sich das Werder-Trainerteam besonders einfühlsam und unterstützt den Spieler nicht nur physisch, sondern auch mental bei seiner Rückkehr. Diese besondere Herangehensweise könnte dem Stürmer den nötigen Rückhalt geben, um wieder an seine alten Leistungen anzuknüpfen.

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