Ein echtes Traumtor von Burcu hat dem 1. FC Union Berlin im Heimspiel gegen den 1. FC Köln noch einen Punkt gerettet. In einer packenden Partie, die lange Zeit von taktischer Disziplin geprägt war, zeigte der Offensivspieler in der Schlussphase seine Klasse.
Die entscheidende Szene
In der 84. Minute war es dann soweit: Union suchte am gegnerischen Strafraum nach einer Lücke, die Kölner Defensive klärte den Ball jedoch unglücklich genau in die Füße von Burcu. Der nahm Maß und zog aus rund 18 Metern volley ab – der Ball schlug unhaltbar im linken oberen Eck ein. Die alte Försterei tobte vor Begeisterung, Spieler und Fans feierten das Kunstwerk ausgelassen.
Spielverlauf und Bedeutung
Bis zu diesem Moment hatten die Kölner eine solide Defensivleistung gezeigt und selbst einige Chancen herausgespielt. Union hingegen tat sich lange schwer, offensiv Akzente zu setzen. Der Punktgewinn ist für die Berliner im Kampf um die internationalen Plätze enorm wichtig. Für Köln hingegen bleibt ein kleiner Wermutstropfen, da man kurz vor dem Ende noch den Sieg aus der Hand gab.
Trainer Nenad Bjelica zeigte sich nach dem Abpfiff erleichtert: „Das war ein unglaublicher Moment. Burcu hat gezeigt, was für eine Qualität in ihm steckt. Wir haben bis zum Schluss an uns geglaubt und wurden belohnt.“ Auch die Kölner Bank war angetan von der Qualität des Tores, auch wenn der Ärger über den verlorenen Sieg überwog.
Mit diesem Unentschieden bleibt Union Berlin in der oberen Tabellenhälfte und kann weiter auf eine Teilnahme am europäischen Wettbewerb hoffen. Die Mannschaft von Steffen Baumgart präsentierte sich erneut als unangenehmer Gegner, der auch auswärts bestehen kann.
Das Spiel war ein weiteres Beispiel für die Spannung und Klasse der aktuellen Bundesliga-Saison, in der bis zur letzten Minute mit allem gerechnet werden muss.



